Band 
Zweite Abtheilung.
Seite
15
JPEG-Download
 

15

r n n g e n ein. Leztere sind zum Theil durch in ihnen ein-geschlossene Ueberbleibsel eines untergegangenen alterthiim-lichen Thierlcbens von besonderer Wichtigkeit, theils habenwir, um anderer Verhältnisse willen, ihnen unsere Beach-tung zuzuwenden.

Bertrand-de-Doue, Bouillet, Bravard, Croizet, Devezede Chabriol, Jobert, Graf v. Laizer, P. Scrope, Marcel deSerres u. A. wählten, wie bereits gesagt worden *, jeneVorkominnisse in neuern Zeiten zum Gegenstände ausführli-cher und m it a Uer Sorgfallt angestellter Forschungen undmachten sich durch bedeutende Entdeckungen verdient.Lyell und Murchison ** fügten dem schon bekannt Gewor-denen treffliche Bemerkungen und eigenthiimliche Ansich-ten bei. Wir wollen, die Mittheilungen dieser Männer be-nuzzend, und nach Beobachtungen, welche sich uns bei einerWandex-ung durch Auvergne und Velay darboten, so wieaus Nachrichten die wir an Ort und Stelle einzuziehen be-müht waren, eine gedrängte Darstellung der in Frage lie-genden Verhältnisse versuchen. Die Erwähnung mancherEinzelheiten Uber das Beschaffenseyn fossiler Gebeine unddie mit ihrem Auftreten verbundenen Erscheinungen entfer-nen uns nicht zu weit aus dem Bereiche unserer Untersuchun-gen. Sie dürften besonderes Interesse gewähren um dermittelbaren Beziehungen willen, w'elche jener thierischenUeberbleibsel hier erwähnen liessen und anderer Verhält-nisse wegen, namentlich auch in Absicht des Seltsamen geo-gnostischer Verbreitung bei erloschenen Geschöpfen zu einerZeit, welche den basaltischen Katastrophen voranging.

Einige Naturforscher waren der Meinung, die Vulkanejener Landstriche wären alle untermeerisclie gewesen; dieErgüsse derselben hätten sämmtlich unter hoher Wasserbe-deckung statt gefunden.

^ an Vcr gkiche die I. Abteilung S. 54 und 60.

Edinb. new phil. Journ. for Juli 1829. P. 33 etc.