Band 
Zweite Abtheilung.
Seite
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Ein anderes Phänomen, von dem Rechenschaft zu geben, wäre die Katastrophe, durch welche der Untergangjener Thiere herbeigeführt worden, deren Ueberbleibsel füruns in mehrfacher Beziehung als höchst wichtig geltenmüssen, zuvor wollen wir jedoch von einigen andern Verhält-nissen dieser Reste einer verschwundenen Lebenwelt reden.

In Auvergne berühren die basaltischen Ablagerungenjene Schichten von Sand, Gruss und Gerollen, welche fos-sile Thier - Knochen umschliessen, meist nicht unmittelbar;sie sind in der Regel davon geschieden durch eine odei*durch mehrere La<ren von Rollstücken und Sand, oder von

Ö

trachytischen Brekzien und Tuffen.

Manchen Gebeinen ist ihre Ganzheit verblieben, öfterfindet man sie zei'brochen, so zumal jene der Ilerbivoren.Die einzelnen Bruchstücke, mitunter nur in gegenseitigerEntfernung weniger Zolle, lassen sich genau zusammenfügen;selbst vollständige Gerippe hat man auf diese Weise zu eivgänzen vermocht.

Bis zur neuesten Zeit wuiden Uebeibleibsel von unge-füllt* vierzig Gattungen getroffen, aus den Geschlechtei*n derPachydermen ( Elephas, Mastodon, Ilippopotamus, Rhino-ceros, Tapir, Equus , Sus), Carnivoren ( Felis, Hyaena,Ürsus, Canis, Lutra, Must ela), Nager iCastor, Lepus) undvon Wiederkäuern. ( Cervus , Bos urns) *.

Reste von Geschöpfen auf den verschiedensten Alterstu-fen stehend, kommen nicht selten im Gemenge durch einandervor. Die Fax*be der Knochen ist mehr oder weniger dunkelgelblichbraun, je nachdem ihre nächsten Umgebungen Eisen-oxyd in grössex*er oder in geringerer Menge enthalten.

Lebten die Thiere auf dem Boden, in welchem man ihreUeberbleibsel begraben sieht ? Sind die Gebeine als dem

® e i Hrn. Bouillet in Clermont sahen wir eine belehrende und sehrumfassende Sammlung solcher Reste vom Mont-Perrier, vom Mnl-battu u n d vou ant iern Orten , die vorzüglich reiche Ausbeute ge-liefert.