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hält Belemniten, Pectiniten und zumal Ammonitenin grösster Menge durch seine ganze Masse vertheilt undeben so oft im Innern, wie auf seiner Oberfläche. Die plat-ten Gehäuse der Ammoniten sieht man einander stets pa-rallel , senkrecht gegen die Axen der Säulen-artigen Abson-derungen , und nie wird das Ganze eines solchen Säulen-Stückes durch eingeschlossene Ammoniten unterbrochen, denndie Absonderungens - Spalten ziehen durch das Gestein hin,wie durch die Gehäuse. — Obwohl nun das Phänomen sehrgenügende Erklärung in der Annahme gehobener und um-gewandelter Schichten-Theile von Lias findet — für solcheerkannte auch später Conybeare die veränderte Felsart, wiewir bei anderer Gelegenheit sehen werden und G. A. Deluchatte schon früher die Vermuthung ausgesprochen, dasswahrscheinlich von einem erhärteten Thone die Rede sey *— obwohl die gänzliche Abwesenheit von organischen Re-sten in den mit Yersteinerungs-reichen Schiefern wechseln-den doleritischen Lagen jeden nicht befangenen Beobachterüber das wahre Verhalten hätte aufklären müssen, so wen-dete man sich dennoch einer durchaus entgegengeseztenMeinung zu, im irrigen Wahne, für unhaltbare neptunischeHypothesen einen neuen Stüzpunkt gefunden zu haben, undübersah dabei selbst den wichtigen Umstand, dass Dolerit-Adern, von den Massen dieser Felsart ausgehend, sich indie Schiefer-Schichten hineinziehen , d. h. in den sogenann-ten Kiesel-Basalt, und auf solche Weise sogar mitunter eineVerbindung zweier, durch eine Schiefer-Schicht getrennter,Dolerit-Lagen bewirken.
Auf die nämliche Weise erklärt sich eine Erscheinung,über welche d’Aubuisson ** nach mündlichen Aussagen vonGhenevix und Blackden berichtete. Es ist von ausgezeich-netem dichten Basalt (5), abgeschlagen an den Säulen des
* Journ. de Phys . ; Vol. LVIII, p . 189.
Mem, sur i es Basaltes de la Saxe; p. 87.