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der kleinern Früchte oder Saamen aber, in weicherer Gebirgs-Masse vegetabilischen Ursprungs eingebettet, wurden durchDruck nur wenig verändert, obwohl die Konsistenz derselbenmitunter, allem Anschein nach, nicht sehr bedeutend gewesenseyn mag. So verhalten sich die Durchmesser vieler Holz-stämme, die einst rund waren, =1:3; Wallnüsse,denen Kugelform zugestanden, = 1:6, und bei Stiel-
s tücken, die vielleicht nicht verholzt gewesen, wird jenesVerhältniss oft = V“ : 12"' gefunden.
Von den Früchten sind einige mit aller Zuverlässigkeitbestimmbar, während andere nur mehr und weniger schwan-kende , auf nicht genügender Aehnliehkeit beruhende Ver-gleichungen zulassen, oder jedes Erkennungs-Merkmal einge-büsst haben.
Zu erstem gehören: J uglandites ventricosus undZapfen einer Pinus- Art.
Juglandiles v entric o su s von Sternberg*, Phae-tusa und Lamp e tia lacrymabunda König ** und imzusammengedrückten Zustande Carpolithes ro s tratusvon Schlotheim . Es ist eine glatte, oder Hickery-Nuss,an deren Geschlecht man kaum zu zweifeln vermag. Siefindet sich sehr verbreitet in der Braunkohlen - Formationder Wetterau , so wie in jener von Franken und wahrschein-lich selbst in der an der Ostsee .
Die Zapfen einer P i n u s - Art haben, was Grösse undGleichmass betrifft, viele Aehnliehkeit mit denen von Pinuspicea Duroi. Indessen ergeben sich bei genauerer Betrach-tung auffallende Unterschiede, obwohl die überall zerstör-ten Schuppen - Rande nicht einmal in Betracht kommen kön-nen. Nach den für die Saamen vorhandenen Höhlen zwi-schen den Schuppen und nach einem aufgefundenen Saamen zu tu’theilen, waren diese um das Zweifache grösser, als bei
Flora der Vorwclt. IV. Heft, S. XL.Sectit. Taf. II, p. 2.
II.
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