Band 
Zweite Abtheilung.
Seite
53
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a) Dammerde und sehr zersezter Basalt, aus dessen.Auflösung sich nach und nach Dainmerde erzeugt.

b) Fester Basalt, theils gross-kugelicht abgesondert,und basaltisches Konglomerat, 50 F. .mächtig.

c) Plastischer Th o n. Durch basaltische Einwirkungist das Gestein bedeutend fester'geworden, wenigerleicht zerbrechlich; es entwickelt vor dem Löthrohre,und selbst in der Kerzen - Flamme, starken Bitumen-Geruch *. Selten zeigt der Thon die gewohnte graueFärbung; er erscheint meist mehr schwärzlich und hinund wieder ockergelb gefleckt, nur in unmittelbarerNähe der folgenden Kohlen-Lage wird derselbe bräun-lich.[Dabei lässt ..sich stellenweise der Anfang zuS ä ulen -für m i ge n Absonderungen nicht verkennen ; dieprismatischen Stücke stehen senkrecht gegen das ba-saltische Gebilde... Sparsam finden sich Abdrücke vonBlättern, denen der Ii a i nwe i d e {Ligustrum vulgare)scheinbar am nächsten stehend. Die Mächtigkeit der

n ,|Thon - Schicht wechselt zwischen 6 .und. 15 Fuss; inder grössten Teufe der Mulde, in welcher das Braun-kohlen-Gebilde seine Stelle einnimmt, ist die Stärkeam-beträchtlichsten **. .<

dl B.r.aun kohle. Alle. Belegstücke, welche y.on unsaus dieser 4 Fuss mächtigen Lage entnommen wurden,

: zeigen sich mehr und weniger umgewandelt durchEinfluss basaltischer Massen. Braunkohlen und bitu-minöses Holz sieht man dunkler gefärbt; beide sindrissig und sprüngig geworden. Die Risse schneidendas vegetabilische Faser-Gefüge in der Regel recht-winkelig und mitunter erscheinen ihre Wandungen

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Nach der durch Hrn. Engelmann aus Frankfurt , einer meiner vor-maligen Zuhörer, im hiesigen Laboratorium vorgenommenen Zerle-£ un £; waren in 100 Theilen dieses Thones 28,88 Bitumen enthalten,üeberhaupt zeigt sich die Mächtigkeit der einzelnen Glieder dieserAblagerung nicht überall gleich ; sie nimmt bald ab, bald zu,.