beim bituminösen Holze Von einer höchst zarten, clnrclidas Suchglas erst deutlich werdenden, Eisenkies-Rinde bekleidet. Unter den, am auffallendsten umge-wandelten, Brannkohlen-Stiieken verdienen jene beson-derer Erwähnung, wo ganze Pärthieen der mine-ralischen Holzkohle ähnlich gew orden. Ein-zelne Stammstiicke erlitten beträchtliche Zusammen-Drückungen. Ein vor uns liegendes sehr ausgezeicli-netes Stück eines solchen flaehgepressten Stammes hatbeinahe 3 Pariser Zolle im Längen-Durchmesser, wäh-rend seine Dicke, ' da wo es am stärksten, nur 5'"beträgt *. Es zeigt, gleich allen übrigen, von Rindebekleideten Exemplaren die grösste Aehnlichkeit mitjungen Birken-Stäinmen Und noch auffallender isteine solche Uebereiitstinimung bei denjenigen Stücken,die weniger verkohlt, aber häufig bedeutend gebogen'Vsiiul, gerade so, wie diess grünes Holz bei ein wirken-der Hizze zu thun pflegt. Von fossilen Früchten fin-det man, jedoch im Ganzen sparsam, solche 'die zuCarp olithes gregarius gehören dürften. Beson-dere Beachtung unter den Von uns aufgenommenenHandstücken möchte endlich eine gleichsam geschmolzen' sich darstellende, oder doch ein zusammengebackenes1 Aussehen tragende Masse verdienen. Bestimmbare or-ganische Theile lassen sich nicht mehr daran erkennen,scheinbar aber enthält dieselbe eine Menge balbver-kohlter Früchte.
' Die elliptische Form solcher Stammstiicke dürfte oft irrige Anga-ben hinsichtlich ihres Durchmessers veranlasst haben ; namentlichscheint diess bei dem bekannten kolossalen Stamm von Salzhause»,einem nachbarlichen Braunkohlen-Werke < dev Fall. Nach der ver-lässigen Angabe des Hrn. Berg-Verwalters Mr/I rr hatte der grössteStamm, den man bei Solms-Lioihnth gefunden und der bereits ab-gebrochen war, 80 ' Länge und sein Quer- Durchmesser nach derlängsten Axe der Ellipse betrug ® Fuss.