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Ausdehnung, sie zerklüften, springen ab oder lösen sich inSchalen loss, die Baue der Ortstösse, in denen Feuer geseztwird, erscheinen deshalb oft mit glatten ebenen Flächen;nur wo man die meiste Ilizze in der Mitte des Ortstosseswirken lässt, erlangt derselbe Fass - ähnliche Form, einenBauch.
Gewisse glänzende Fossilien, zumal solche die glasigesAnsehen haben, ändern die Farbe, werden matt u. s. w.Quarz lauft auf den Kluftilächen bunt an; Felds pathröthet sieh, oft bis zum Rosenrothen; Glimmer verbleichtetwas; Apatit verliert den Glanz; Topas wird rissigund zerberstet u. s. w. Metallische Substanzen, 31 agnet-eis e n, Zinnerz u. s. w. erhalten durch das Feuersezzeneine Art Röstung; flüchtige wandeln sich in Dämpfe um;leichtflüssige sollen auch schmelzen *.
Andere Betrachtungen, die wir hier nicht übergehendürfen, sind vom Einwirken des Feuers auf Gestein-31assenentnommen, die über Tag auf Rastbetten mit eingebettetworden. Hier zeigen sich weit augenfälligere Phänomene,^ als vor den Brennorten, und die Vergleichung der in gerin-geren und höheren Graden umgewandelten Felsarten mitihrer früheren Beschaffenheit wird wichtiger.
Der Porphyr des Altenberger Zwitter - Stockwerkesmöge als Beispiel dienen. Freiesleben ** hat die Natur desGesteines genau geschildert. Quarz, zum Tlieil in sehr klei-nen runden glasig glänzenden Körnern ausgeschieden, macht
* Diess selbst zu beobachten hatte Freiesleben keine Gelegenheit.— Unter den Nachrichten, welche Born in seinen Briefen an Ber ber (S. 156) vom Feuersezzen zu Nagy - Banya gibt, trifft maneine Angabe über ein röthlichgelbes stalaktitisches, im Bruche glas-artiges Gebilde, das wohl als erzeugt durch diese Gewinnungs-Weise zu betrachten ist. Das Feuersezzen, wie solches zu der Zeitals Born schrieb , in Ungarn Brauch war, wich in etwas ab vondem sonst im Allgemeinen üblichen.