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Bereitung des Damascenersiahls.
§)ie neuern Entdeckungen in der Kunst, Stahl zu ma-chen, haben wir schon Seite 82. rc. dieses Bündchensmitgetheilt. Als eine Fortsetzung dieses Aufsatzes magman gegenwärtigen betrachten, der von der Kunst, Da-mascenerstahl zu machen, handelt.
Der Stahl ist an sich selbst sehr zerbrechlich. DasProdukt aus seiner Mischung mit Eisen giebt ein Metall,welches man Stoff nennt. Durch diese Mischung verbin-det' sich die Zähigkeit des EiftnS mit der Elasticität undmit der Harte, und so entsteht ein Metall, das zu Waf-fen von vorzüglichem Werth ist.
Die seit Jahrhunderten berühmten Damascenersäbel,sind in den Morgenlandern noch jetzt von großem Werth,und werden sehr gesucht. Aber die Schwierigkeit in dietürkischen Werkstätte zu dringen, und die Vorurtheile die-ser Nation gegen die Fremden, haben bisher fast jedesMittel unmöglich gemacht, ihre Verfahrungsart bey derVerfertigung zu entdecken.
Eine Nachahmung des Damascenerstahls geschieht inEuropa durch Mischungen von Stahl und Eisen. Manbegreift leicht, daß die Gute dieses Stoffs größtentheilsvon der Güte der Materien abhängt, welche man dazu«immt.
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