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[Vierter Band. - Sechster Band.]
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Man weiß mit vollkommener Gewißheit/ daß die Tür-ken nicht den ersten Begriff von unsern Verfahrungsartenbey der Verwandlung des Eisens in Stahl durch die Läu-terung haben. Sie können also keinen andern als natür-lichen Stahl brauchen. Das syrische Elfen ist größten-theils das Produkt aus dem Biutsteincrz ; es ist sehr weichund geschmeidig, und diese Eigenschaften haben Einflußauf den Stoff. Auch bemerkt man, baß die Damascener-säbcl nicht sehr elastisch sind, und daß sie, wenn sie starkgebogen werden, ihre erste Lage nicht wieder annehmen.

Beim ersten Anblik des Damascenerstahls sieht manseine Oberfläche mir einer unendlichen Menge von wellen-förmigen Linien bedekt, welche nach allen möglichen Rich-tungen fortgehen, ohne sich jedoch zu durchkreuzen. DieseLinien werden sehr merklich, wenn man die Oberflächemit ein wenig Scheidewasscr reibt. Weil die Saure denKohlenstoff des Stahls nicht angreift, so macht sie ihnunter schwarzen Zügen sichtbar, wodurch man ihn in derMischung unterscheiden kann.

Die Verhältnisse welche nothwendig sind, um einenguten Damascenerstahl zu verfertigen, beruhen, wie be-reits gesagt worden ist, auf der Güte des Stahls und desEisens. Man kann von dem leztern von einem fünftenTheil bis zur Hälfte dazu nehmen. Das Gelingen dieserArbeit beruht ferner auf der Art, wieder Stoff geschla-gen wird. Dies muß mit der Hand geschehen. Die leb-haften und verdoppelten Schlage zweyer Arbeiter, sindden Schlägen des Hammers vorzuziehen. Je mehr Stahlin der Stange seyn wird, desto brüchiger wird der Stahl;

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