Band 
[Vierter Band. - Sechster Band.]
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ibH.

angeführt haben , die Vorsicht'gebraucht Hatte^ mit altendiesen Dingen die Probe der Salpetersäure vorzunehmen-;man würde sogleich die Mangclhaftigkeit des Stücksgesehen, und man würde es verworfen haben, eheman die Kosten der Bearbeitung gewagt hatte. Durchdieses einfache Verfahren ist man im Stand, die ein-förmigsten Materien zu den Arbeiten von Werth zu neh-men; man wird die Mangel aufdecken, welche sich inden geprüften Skahlartcn finden werden; man wird ofteben so geäderte und eben so unregelmäßige Stangen si-tzen, wie das Korn harter Hölzer, und man wird dieUnannehmlichkeit vermeiden, kostbare Werke gerade in demAugenblicke fehlschlagen zu sehen, wo man sich Hoffnungmachte, sie zu vollenden.

Neues Verfahren/ der Seide und wollenen

Tüchern ein hohes und dauerhaftes Weiß zu ge ben.

^^kEanntlichchat man bisher wollenen Tüchern durchsSchwefeln den letzten Grad der Weiße gegeben, den siedurchs Walken noch nicht erhalten hatten, zu welchemEntzweck man sie in einer verfchloßenen Kammer überStangen aufhing und auf flachen Gefäßen Schwefel ver-brannte. Die durch die Verbrennung des Schwefelserzeugte Saure sitzte sich auf der Oberfläche der Tücheran, und zerstörte da die Farbkheilchen, die die Weiße nochverhinderten.

Man