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[Vierter Band. - Sechster Band.]
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Man sieht leicht, wie unvollkommen dieses Verfahrenist, denn es wird nur die Oberfläche geweißt, und nichtdas Tuch durch und durch. Eine deßere Verfahrungsartist also bis jetzt immer zu wünschen übrig geblieben.

Es war dem Bürger O' Reilly aufbehalten , die sehrWichtige Entdeckung zu machen, daß flüßige schwefeligteSaure (acicks lulpkureux liquiäe) ein sehr vorzüg-liches Mittel ist, Seide und Wolle weiß zu machen. Die-ses Gas verbindet sich nämlich sehr leicht mit dem Wasser,nno durchdringt also Seide und Wolle, und giebt ihr eindauerhaftes Weiß.

Dieses schwefeligtsaure Gas unterscheidet ssich vonSchwefelsäure (Vitriolöl) dadurch, daß es weniger sau-ermachenden Stoff enthalt, und also das Mittel zwischenSchwefel uud Vicriolvl ausmacht. Man erhält es durchZersetzung des Ditriolöls, durch den Zusatz eines verbrenn-baren Stoffs zu demselben, wodurch es einen Theil sei-nes Degens (Sauerstoffs) verliert. Im chemischen La-boratorium nimmt man Metalle, weil da alles sehr sorg-fältig angestellt werden muß: zum Behufe des Weißensder Tücher aber verrichten Sägspane oder Häckerling dienemlichen Dienste. Man wirft dieses in einen Destillir-kolken, schüttet Vitciolöl über, macht Feuer an, und läßtsich so schwefeligtsaures Gas entbinden, und vereinigt esnachher mit dem Wasser. Dazu hat man aber einen ei-genen Apparat nöthig, den I^ro. I. der Kupferkafel dar-stellt.

u ist der Destillirofen im Durchschnitt, b der Eingangz«m Aschenheerd, L die Thüre, wodurch man die Brenn,

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