Band 
[Vierter Band. - Sechster Band.]
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Auf- und Abhaspeln der Tücher währt zwey Stunden,denn zieht man sie heraus und laßt sie auf einer Tafelaustropfcn. Die Tafel belegt man vorher mit einem Tuchdamit die Zersetzung des Holzes durch die schwefeligteSaure die Tücher nicht befleckt. Man wascht sie hieraufin fließendem Wasser aus, und nimmt das Eintauchen inSpanischweiß mit ihnen vor, wenn man es für nöthigerachtet. Es geschieht das in einer Kufe, die voll rei-nes Wasser ist, in welches ohngefahr 8 Pfd. Spanisch-weiß aufgelöst worden ist. Will man die Tücher mit ei-nem blaulichten Grund haben, so wirft man noch Preus-sischblau in dasselbe hinein, und zwar einen Theil auf-gelöstes Preußischblau auf 400 Theile Wasser. Endlichwerden sie in ein Seifenbad geweicht, um sie zart undgeschmeidig zu machen. Die übrigen Zubereitungen blei-ben wie vorher.

In Ansehung der Seide wird die bisherige Art, die-selbe abzukochen, ganz verändert, denn sie ist fehlerhaft.Folgendes ist die neuere beßere:

Man nehme eine Auflösung von kaustischer Soda, dieaber nicht stärker seyn darf, als daß sie nur § Grad aufdem Salzareomcter angicbt. Danut füllt man den Kesseleines Dampfbleichapparats ") an. Der Rahmen wirdmit den rohen Seiden belegt und in den Apparat einge-schoben. Die Thüre wird verschlossen, und die Auflösungins Kochen gebracht. Dies wahrt 12. Stunden. Nun

zerstört

*. Da wir einen solchen schon im ;ten Jahrgang S- 74. die,scs N- u. N> beschrieben haben, so verweisen wir die allen/falls noch damit unbekannten Leser dahin.