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[Siebenter Band. - Neunter Band.]
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Man kann der Farbe mehrere Schattirungen geben,aber es ist am besten, wenn man dieß den Künstlern selbstüberlaßt. Um der Lrseille eine lichterrothe Farbe zu ge-den, setzt man eine Saure zu, z. B- ein Pfund.gcstossenenund gesiebten Steiiiallaun, auf einen Ccntner Farbeflüf«sigkeit, odcr eine geringe Quantität von einer Ziimaufiö-sung in Salpetersäure. Will man die Farbe mehr dun-kelblau haben, so sezt man ein Alkali hinzu, und nimmtetwa i Pfund gereinigte und ausgeglühte Perlasche zu looPfund Orsciileflüßigkeit.

Der urinöse Geist wird folgendermassen bereitet: Mannimmt eine Blase, wie man sie zum Destillircn überall hat,und zwar von der Größe, daß sie 360 Psund Urin fassenkann, füllt sie bis auf z Viertel an, und sezt alsdann 12Pfund gepulverten ungelöschten Kalch dazu, und zieht da-rauf etwa ia Gallonen (eine englische Gallone enthält toPfund Flüßigkeit) Geist herüber- So wie der Geist her-über ist, ist er zum Gebrauch fertig. In Ansehung derRegierung des Feuers muß man darauf sehen, daß mandie Hitze ganz allmählich bis auf den Siedegrad vermehrt,und wenn sich herauf der Hals der Blase heiß anfühlt, dasFeuer sogleich vermindert, weil sonst der Urin übersteigt,und der Geist verdirbt. Man dampft daher das Feuermit feuchter Asche. Am besten ist es, wenn man den flüch-tigen Geist iin Anfange nur tropfenweise übergehen läßt,und dann stufenweise das Feuer verstärkt, so daß die über-gehende Flüßigkeit einen dünnen Strahl bildet, dessenStärke der Größe der Blase angemessen ist. Eine Blase,die 400 Gallonen faßt, füllt man mit z6o Gallonen, und

erhalt