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[Siebenter Band. - Neunter Band.]
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erhalt daraus no Gallonen flüchtigen Geist, von denenetwa io Gallonen in einer Stunde übergehen.

Wenn der urinöse Geist einige Zeit über dem Farbe«kraute gestanden ist, so quillt das leztere auf, und manmuß nach einiger Zeit mehr urittösen Geist nachgießen.Die Farbe aus dem walliscr Moos bedarf längerer Zeit,ehe sie fertig wird. ---

So weit der Engländer. Der Franzose hingegengiebt folgende Notizen von der Erfindung und Bereitungdieser Farbe»

Cuthbeard ist eine Farbe, die man aus einer beson-dern Bereitung einer Flechtenart erhält, die auf den heb-ridischen Felsen und andern Orten in Schottland wächst,und ihnen Namen von ihrem Erfinder hat. Die Quanti-tät Flechte, die auf den schottischen Felsen wachst, reichtefür den Verbrauch dieser Farbe nicht hin, und Cuthbeardwar bald gezwungen aus Seeland und den schwedischenKüsten andere Flechten kommen zn laßen, die ihm vollkom«men gute Farbe gaben. In Schottland bereitet man sievhngefahr auf folgende Art zu:

Man destillirt Urin, nachdem man ihn vorher durchKalk kaustisch gemachthat, und laßt die Pflanze darin auf-weichen. Was von der Pflanze oben aufschwimmt, nimmtman weg, und so auch die Steinchen, die auf den Bodengefallen sind, und in dem M0.06 lagen. Hierauf laßtman die Flechte im Schatten kroknen, bis der Ammoniaknach und nach verdunstet, und der Ueberrest den Uringe-

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