$2 Erste Classe. Zwote Abtheilung.
Gagou» feinste mit dem Wasser durch dasselbe hinaui! mrd in einebäum» darunter gestellte Bütte laufe. Nachdem es sich zu Bo-den gesetzt hat, so zapft man das Wasser ab, und nimmtdas Mehl heraus, welches so fein und weiß wie ein Kalchist, und in Körblci» von großen Blattern gethan wird»worinn man es aufheben und verschicken kann. Das nachdem Auswaschcn zurückgebliebene, welches röchlich istund woraus man kein Mehl mehr bekommen kann, wirdauf einen Haufen vor die Schweine zusammen geschüttet,oder, wenn man es liegen laßt, so wachsen sehr niedlichePfifferlinge darauf- und erzeugen sich dicke Würmer da-rinnen, welche von den Indianern am Feuer gebraten^und auch zur Speise gebraucht werden.
Daraus Das meiste Sagoumchl wird zum Brodbackei» ge«gebackkf Man hat dazu gewisse in Stein gehauene For»
Brod. men ' von mancherley Größe, welche, nach IzUMphSBericht, am allerbesten auf der Insel Uliasser gemachtwerden. Jeglicher Stein ist nach Belieben in einigeHöhlen eingetheilt, oder bestehet auch nur aus einer ein-zigen Höhle; worein man, nachdem der Stein gehörigheiß gemacht worden, aus den obgcdachten Kdrblcin dasMehl gießt- welches alsdenii sogleich zu Kuchen oder Brodwird. Diese Brode sind durchgchends von viereckiger oderrcchtwinklichcr Figur, in der Größe und Dicke aber sehr un-gleich. Die geineine Sagoubrode in AmbvlNa sind fast«inen halben Fuß lang, und drey bis vier Finger breit,dabey weiß und mürb, in CerckM aber sind sie viel dickerund harter, ja an den Seiten wie vcrglaßt. Von denInseln Key und Aru bringt man Brode, die anderthalbFuß lang, einen halben Fuß breit, und ohngcfehr einen Fin-ger dick sind. Die besten unter allen werden auf derInsel Uiiasser gemacht, und silid ungefehr einer Handbreit groß im Viereck. Man nimmt dazu ein sehr feinesund wohl durchgesiebtes Mehl, wovon diese Brode einerothe Farbe bekommen, und, wenn sie noch frisch, sehrzart und schinackhaft sind, fast wie ein neugebackenesBrod bey uns; wenn sie aber alt sind, so werden sie s»
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