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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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101
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Gatt. Dre Kocospalme. Cocos. ioi

„(icf) 128 Bontesllcn Towak, der von dem Kokosbaum Koko-e„gesammlet worden und zur ©ährung dienet; sechs Zu» palMt,„der voll, jeglichen von 96 Bonteillcn, das ist zusammen,

„ s76Bontcille„ oder dreyzchcn holländische Anker (ein„Anker halt 64 (Staus«,, oder 128 Rössel) schwarzen„ Syrnp; und zoPieoIaN8, jeglichen von 24 Bouteil-„lcn, und also 720 Bonteillcn oder sechszehen Anker„ Wasser. Dieses alles menget man in einem oder zween,, großen Zubern untereinander, und läßt es zween Tag«„stehen; aledenn gicssct man eS heraus in Töpfe, und„laßt eS noch einen Tag ruhen. Hierauf kocht man eS„ zum erstenmal acht Stunden lang in einem Kessel; als«

„dann giebt es gemeinen Arak, welchen die Chineser„ Tjieuw nennen. Bey diesem Kochen erhalt man acht„Picols, jeden von 9 6 Bonteillcn, das ist also, 768„Boutcillen Tjieuw. Von diesem Tjieuw werden„ 1 f Picols , oder 1440 Bonteillcn wieder in einen„ Dcstilltrkessel gethan, wodurch man in acht Stunden„fünf icols oder 480 Bouteillen abgezogenen Arak„bekommt, welcher sonstcn auch .Arak apy, oder der„ beste Arak gcneimet wird.„

Unter dem Towak oder Palmwein der Kokosbaumeist ein merkwürdiger Unterschied, iiidcm man solchen aufeinigen Inseln oder in eiiiigcn (ändern susser und haltba-rer bekommt als in andern. Derjenige, welchen man vonden Baume» zu Panda sammelt, schmeckt ein wenig sal-zig und wird leicht sauer. Auch sind einige Baume vorden andern tauglicher, um Wein davon zu sammlen, an-dere hingegen kragen bessere Müsse, welchen Unterschieddie Indianer sich wohl merken. Die Hefe, welche sichHufen in den ©«fassen, worinn der Saft steht, absetzet,giebt einen Saucrtaig, und kann von den Beckern anstattder Bierhefe gebraucht werden.

Unter der Rinde hat der Kokosbaum ein hornartiges £ (czähes Holz, welches drey bis vier Fingerdick ist, und kurze Aohl'schwärzlich« Fasern hat. Dieses Holz ist unten an dem oder

G 3 Stamm Palmlet.