r.Gatt. DieArecapalme. Areca. ,sx
«n der Basis etwas spitzig, hat eine dünne, häutige und Kohlte»spröde Substanz; ist auf ihrer Oberfläche mit keinen Lb- genderchern oder Grüblein versehen, und von einer braun- Arcca«grauen öfters mit ein wenig roth vermischten Farbe. t ’ slUin *Sie enthält einen länglichen, knorplichen, sehr harkenKern, welcher in der Mitte eine kleine Ritze hat. DieEinwohner pflegen den grünen Gipfel von dem Stammedieses Baums abzuschneiden; sie nehmen alsdenn den in-nern , zween bis drey Zoll dicken, weißlichen Lheil, wel-cher aus denen noch dicht znsammcngcfaltcnen Blatternbestehet, heraus, und verkaufen denselben als ein Ge-müse auf dem Markt. Dieser solchergestalt abgesondert«
Lheil heißt Choux palmiste oder Palmkohl, undschmeckt wie Artischocken. Roh isset man ihn mit Salz.und Pfeffer; sonsten bratet oder verdampft man ihn mitButter. Die Franzosen nennen den Baum Palmistefranc , oder den zahme» Palmbaum, (Palma sativa).
Rochefort sagt, der letztere Name komme daher,weil der Baum keine Stacheln habe, und meldet vonihme noch folgendes. Zween oder drey Fuß hoch überder Erde ist sein Stamm mit einer Menge faseriger,dicht ineinander geschlungener Wurzeln umgeben, wel-ches ihm bey seiner erstaunlichen Höhe zn einer starke«
Basis dienet. Oben ist er durchgehends dicker als untenzhat eine graue Rinde, und, wenn er noch jung ist, ge-wisse Ringe, welche immer ungefehr einen Schuh weitvoneinander abstehen; diese verlieren sich aber mit derZeit, daß er endlich ganz glatt wird. Seine Krone mitblätterigen Zweigen ist sehr schön. Bey dem Abfalleneiniger von seine» Zweige» oder Blatsticlcn, welches all«
Monathe geschiehet, leget er zugleich noch einen Ueber»zug ab, welcher einem Leder gleichet, und Vier bis fünfFuß lang und zween Fuß breit ist; die Einwohner nen-nen denselben Tache, und gebrauchen ihn zur Bede-ckung der Küchen und anderer kleinen Gemächer in ihrenWohnungen, gleichwie sie sich der geflochtenen und zier-lich mit den Blatstitlc» zusammengebundenen Blatter zuk
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