ifö Erste Classe. Zwote Abtheilung.
Kohltrm Bedeckung ihrer Häuser bedienen. Um den Kohl abzn-gendec schneiden, muß der Baum gefallet werden; und wennArcca- man alsdenn den Stamm spaltet, so zeigt sich innwendig!>aun>. faseriges Mark, woraus man Hanf und Stricke vordir Schiffe verfertigt. Das ausgehöhlte Holz gibt als-dann zwo Rinnen, welche man zur Bedeckung der Dach-giebel oder zu Waffcrleitungen gebrauchet. Aus denBlattern macht man ferner Matten, Korbe, Sacke undanderes Geflechte. Auch gebrauchen die Drechsler undSchreiner öfters das Holz, welches schw rzlich und zier-lich inarmorirt ist, und sich sehr schön poliren läßt. Manbauet auch aus diesen Bäumen allein.ganze Häuser.Von der Blüthe dieses Baum erzählet daß
solche oben ain Stamm, wenn man sie von unten aufbetrachte, wie ein schöner Fcderbusch aussehe, und alle-zeit »ach Osten gerichtet scye. Sie komme jährlich zumVorschein, und nachdem sie sich aus ihrer Scheide her-vorgethan , erschiene sie mit einer großen Menge vonkleinen gelben Blümlcin, welche wie goldene Knöpfeaussehen; und auf dieselbe folgen, wenn sie abgefallensind, viele runde Früchte, die so groß sind als ein klei-nes Hühnerey. Damit nun diese in einem Büschel bey-sammensitzcndc Blumen und Früchte von den Zufällender Witterung beschützt seyn mögen; haben sie zur Be-deckung eine kicke harte Haut über ft'dr, welche in eineSpitze anstaust, und auswendig grau, innwendig abervon einer pomcrauzcngelben oder röthlichrn Farbe ist.Dieser Schirm ist eigentlich nichts anders, als drc Schei-de , worinn die Blumen, ehe sie sich geöfnet, einge-schlossen waren, und die, nachdem sie sich unten abge-löset hat, die Gestalt eines umgekehrten Nachens yderSchiffleins bekomme, welches die Blumen und Früchtebedecket.
Dieser Kohlbaum erreichet nach den Zeugnissen ei.«iger Schriftsteller eine Höhe von zweyhunderc, öftersmehr, ja zuweilen bis dreyhundert Schuhen. Es tra-fen zwar andere Palmbaume, wie bereits mehrmale»
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