17* Erste Classe. Zwote Abtheilung.
Kcut- Oener. plant, wird gemeldet, daß sie an einem Stamm,,palme- aber auf verschiedenen Blumenkolbcn seyen; auch in derneuesten Ausgabe des Pstanzensystcms stehet p. 77^.baß er zwey, und p. 778. daß er einzelne Beere habe. -
jg e< Beym Hermann heißt dieser Palmbaum, die
schrei» americamsche Palme, v mit dicken und steifen Blattern;bring. beym Pluckcnet die americamsche Palme mit einem di-cken Stamm, und kurzen Blättern, welche den Blatternder Weißwurz ähnlich, etwas sagenartig gezähnelt, undein wenig stachlich sind. CsMNielyN, welcher eben-falls eine Abbildiiug davon initgetheilet hat, meldet da-bey nur folgendes: Dieser Palmbaum schießt mit siebenoder acht Blattern aus der Erde, zwischen denen sich. rothe Früchte zeigen, die sich zum Theil über, zum Theilunter der Erde befinden, und wie die Körner des türki-schen Waizen aufeinander sitzen, den Jujubeu oder Brnst-bccrlein ähnlich, und von einem angcuehinen Geschmacksind. Er hatte in, Jahr 1690 Früchte und Saamendavon erhalten, die von der Insel Hispaniola oder St.Domingo waren gebracht worden. Im folgenden Jahruntersuchte er die Früchte, und befand ihren Geschmackden Jujuben ähnlich, nur etwas trockener; er sagt fer- 'uer, von diesen Früchten wachsen viele beyeinandcr aufeinem steischigen Stengel, sie haben eine schöne rotheFarbe, und enthalten ein längliches, dreyeckiges, wcisscsStcinlein. Als solche Steiulein in eine gute Erde ge- *
säet, und aufgegangen waren, so kan,cn fünf Stengel !
oder Blatstiele aus der Erde hervor, welche nicht über ;eine Spanne laug lind an beyden Sciteii mit Blätilcin ;gesetzt waren, die an den Enden kleine Aähnlein hakten. ^
Die Abbildung, welche Herr ^rew herausgegebenhat, war von dem geschickten Herr Ehret nach eincin ^EremplM von einer solche» Palme in Londcn gemachtworden, wovon man in dem Garten des Lord Petersnicht nur männliche und weibliche gezogen, sondern auchBlumen und Früchte bekomme,, hatt«. Dieselbe hatte
stach-