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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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187
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Von den Bäumen überhaupt. 187

Don dem letzter» sind die Ouaßia, das Sassafras» Zwotedas Franzoseiiholz und die Ficbcrcindc bekannte Bey« Classe-

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Es ist nicht schwer, den Unterschied der Baumevon den bereits beschriebenen Palmbaumcn ;u erkennen schj^und fest zu setzen, indem sich die letztere durch das derBau,Wachslbum und Ansehen, durch die ganz besondere me vonEinrichtung, Gestalt und Struktur ihres Stammes,ihrer Blatter und Blüthen, ja auch durch ihre Produk(fit, worinnen, wenigstens bey einigen, gleichsam dieGaben des Gctraides, des Weinstocks und Oelbaumsvereiniget sind, so merklich vor allen andern Gewach-sen auszeichnen. In so fern man aber die Bäume vonden übrigen Pflanzen unterscheidet, so werden insgemein,und zwar mit Recht, dicsenigen Gewächse darunter ver-standen, welche einen einzigen, holzichren und ästi-gen Stamm haben, dabey von beträchtlicher Höheund wenigstens mehr als LNanns hoch sind; allediejenigen hingegen, welche zwar auch einen holzichtenStamm haben, aber nicmalen eine Höhe von sechsSchuhe» erlangen, werden nebst denen, die mit einemvielfachen holzichten Stamm aus ihrer Wurzel kom-men, zu der nachfolgenden Classe, nämlich z„ den Sträu-chen gerechnet. Es ist inzwischen zwar nicht zu läug-nen, man mag diese oder andere beliebigere Kennzeichenzur Unterscheidung annehmen, daß sich immerhin einigeGattungen finden, bey denen gewisse Umstände es zwei-felhaft machen, ob man sie lieber zu den Bäumen oderzu den Gesträuchen rechnen solle (siehe Herrn Pros.

Dedera Einleitung §. 26. und Herrn Dicrcrichs An»fangsgrüude §. 14.); da aber diese Zweydeutigkeit nurbey einigen, und im ganzen genommen, in der Thatbey den wenigsten statt hat, so kann dieses nichts hin-dern , die Baume als eine besondere natürliche Classeunter den Pflanzen zu betrachten. Im Grunde näm-lich, lege» sich dergleichen Schwierigkeiten bey einer

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