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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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188
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i§8 den Bäumen überhaupt.

5ivste jegliche» methodischen Eiiitheiluug in den Weg , und >Classe, man kann daher bey der besondern Ausführung nimm»Die feti die strengste Genauigkeit fordern, wenn nur iyr

Baume, sshrige,, die Cintheilung selber so gemacht ist, daß die :dadurch perursachte nothwendige Abweichungen von den :gegebenen Begriffen und Erklärungen nicht so häufigvorkommen und nicht leichtlich zu beträchtlichen Verwic» 1rungen Anlaß geben.

Eine der vornehmsten Eigenschaften, welche den JBäumen vor andern Gewächsen zukommt, ist diese, daß isie mit ihrem Wachsthum eine lange Zeit zubringen, fund sehr alt werden können, wie schon zum Theil oben jin der allgemeinen Einleitung ist .bemerket worden, jHerr Adanson berichtet, daß man auS verschiedenen ^Wahrnehmungen schliessen könne, daß die meisten Palm»bäume zuweilen ein Alter von hundert und zwanzig biS tvierhundert, ja einige bis tausend Jahren erreichen;eben diescS versichert er auch von Castanien- Linden»pnd Fichlenbätinicn, und führet noch andere an,von denen er berechnet, daß sich ihr Alter auf vier»tausend und mehrere Jahre erstrecken müsse. Man fin» \dft daher in den Geschichten Nachrichten von Bäumen 1die von einer erstaunlichen Dicke und Größe gewesensind. Man hat hohle Weide,»bäume gesehen, welcheneun Fuß dick waren; in England war ein Birnbaum,dessen Stamm achtzehn Schuh im Umfange hatte undwelcher in einem Jahr sieben Tonnen Obst trug z Rap«rzehlet von einer Linde, welche sechzehn Ellen im Um-fange hatte, und von einem Taxusbaum, der zwanzigSchuh dick war, und bezeuget selbsten eine Ulme gese-hen zu haben, welche sicbcnzchn Fuß im Durchmesserhatte. Auch in Deuljchland hat man Eichen gesehen,welche bey dreyßig Schuh dick waren; der dicken Bäu-me, welche Adanson in Senegal gefunden hatte, de-ren Krone hundert und sechzig Schuh im Durchmesserpnd dje Stämme einen Umfang von acht und sicbcuzig

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