i6. Gatt. Der Morgenstern. ^uLlea. 2 sz
innwendig ein röthliches, weiches Mark baden. Seine <)rien<Wurzel ist sasecicht, schmutzigweiß, mit einer braunen ralischecRinde bedeckt, und von einem unangenbmcn Geschmack. Mor-Er bat gepaarte Blatter, welche auf kurzen, dicken und gcuffernrunden Stielen kreutzweisc an den knotichtcn Zweigen si«tzen, und länglich rund, glatt, dicht, auf der obern Sei-te glänzend dunkelgrün, auf der untern aber blaßgrün,und von einem säucrlichtcn Geschmack sind. Auf denäussersten Enden der Zweige wachsen kugelrunde Köpfe,mit dicht bey einander sitzenden, gclblichtcn, geruchlosenDlümlcin welche einen wcissen, in fünf Lapplciii zer-theilten Kelch baden, und aus fünf länglichen, aus-wärts zurückgcbogenen Blattlein bestebcn, innerhalbdenen sich fünf röthliche Staubfaden bcsinden, in derenMitte ein länalichter, aufrechter, wcisser Griffel stehetWenn diese Blümlcin abfallen, so folgen ebenfalls inrunden Köpfen beysammen sitzende Früchte darauf, wel-che anfänglich grün sind, hernach roth, und endlichschwärzlich und ganz log werden, daß sie, wenn sie starkberührt werden, leichtlich abgeben, und in viele, lang»liche, glanzendgrüne Balglein zerspringe», worinncn vie-le kleine, weißlichtc Saamen enthalten sind, welche inn-wcndig wasscricht sind, aber eine säuerliche Schaalehaben. Dieser Baum wachset in den Wäldern von Ma«labar, insonderheit bey (ckanZanour wild, hat das gan-ze Jabc hindurch Blumen und Früchte, und bleibt lan-ge fruchtbar. Der aus seinen Früchten ausgepreßteSaft stillet die Schmerzen im Untcrleibe.
Hiehec wird vom ssjnneus, jedoch nicht mit völ-liger Gewißheit, der sogenannte Dancalbaum gerechnet, Dancal-weichen Rumph in seinem amboinischen Kräuterbuch un- aunutcr dem Nahmen ßancal, folgcndergestalt beschreibet:
Es ist ein Baum mit einem runden und dürren Stamm,und einer dichten, in viele kurze Zweige oder Ruthenzerihcilrcn Krone. Seine Blätter sind eben und glatt,mit einem gleichen Rande, oval, zugespitzt, gleichen den
Blattern