Zv. Gatt. Der Coffcbaum. Losses. 275
ganz unken in der Blumenrohre, sind nur halb solang Coffe«als diese und ihrer ganzen Lange nach an derselben an» bäum.gewachsen , die darauf liegende Staubbeutel sind um dieHelfke kürzer als ihre Staubfäden; der unter der Blu»mc befindliche, rundliche Fruchtknoten bat einen faden-förmigen , aufrechten Griffel, welcher kaum über dieBlumenrohre hinaus raget, und sich mit zwo dicken,pfricmcnförmigen Narben endiget. Aus dem frucht»knoten wird eine flachrunde, mit dem Ucberbleibsel vondem verwelkten Kelch gekrönte Beere, welche untereinem häutigen Umschlag einen einzigen flachrundenSaamen enthält, welcher von einer knorplichten Sub-stanz , und unten zur Helftc in vier Lappen zertheilt ist.
Herr Iacqurn fand diesen Baum in St. Domingo beyLrp k'rsncaiz auf Hügeln, die mit allerhand Gesträuchebewachsen waren , wo er im December blühet; er sagt,wenn man die Anzahl der Blüthcntheile ausnehme, sofeye die Achnlichkeit zwischen dieser Pflanze und demarabischen Coffcebaum so groß, daß er kein Bedenkengetragen habe, sie unter einerley Gattung zu bringen;er war auch sehr begierig zu versuchen, ob man aus dengerösteten Saamen nicht eben so, wie aus den andern Cof«fcbohncn, ein angenehmes Getränke bereiten könne, ermußte aber, ehe sie völlig reif wurden, von der InselHispaniola abreisen und bekam das Gewächse hernachnicht mehr zu sehen. Die Pferde und Griffen fressen diejungen Zweige und Blätter von diesem Baume sehrgerne.
Wenn man jedoch die Blumen der jetzt beschriebe-nen und der vorigen Art genau miteinander vergleichet,so zeiget sich nicht nur in der Anzahl, sondern auch inder Figur, Lage und Proportion der Blüthentheile gegeneinander einiger Unterschied; auch traget letztere Artnicht Blumen und Früchte zugleich, wie der arabischeCvffcbaum; ob schon übrigens in andern Stücken unddem ganzen äusser» Ansehen, auch vielleicht in der Sud»
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