Z7. Gatt. Krähenaugen. 297
yon einer rochen Farbe, auch enthalten sie in ihrem Krähen»Fleische nur drey Saamen, welche kleiner, lang' äugen,lich und zugespitzt sind, und von einigen kleine Kra-henaugen genennct werden. Einige sagen, die Blatterdieses BaumS seyen geldlich; Linneus aber erinnert,daß die Blatter dey allen Arte» von Strychnos, durchsAustrocknen gelb werden. Von den Spaniern wird die-ser Baum Pav de Cobra oder Pav de Solor genen-net. (Zeoffrop giebt vor, das beste und eigentlicheSchlangenhoiz komme von demjenigen Baume, welcherin dem yten Bande des Hort. Malab. Tab. VII.Schcm-Catu Valii-Caniram genennet und abgebildetist. Rumph belichtet, daß die Einwohner in Java dieKrahenaugen auf der malabarischen Küste, daS Schlan-gcnhol; aber auf deu amboinischen Inseln holen; undbeschreibet den Schlangenholzbaum, welcher auf derInsel Timor wachset, folgeiidermassen. Der Stammdieses Baums, sagt er, ist gemeiniglich so dick, als derSchenkel eines Mannes, oder bisweilen auch wie einMann in der Mitte des Leibes; er ist nicht recht rund,sondern cckigt und voller Gruben, und hat ein hartes,dichtcS, bleichgclbes Holz mit einer grauen Rinde; an 'den Zweigen stehen Blatter, welche den Limonicnblat-«ecn gleichen, aber der Lange nach drey Rippen haben,zween Zoll lang und einen Zoll breit, und am Randeglatt sind; die Früchte wachsen in Büscheln zu zwey,drey oder vier, als kleine runde Aepsclcin beysammen,sind anfänglich grün, werden aber mit der Zelt braun,und enthalten drey platte, graue mit feinen seidenartigenHaaren bedeckte Saamen, welche den eigentlichen Kra-henaugen einigermassen gleich sehen aber kleiner sind.
Don diesem Baume ist alles bitter; die stärkste Bitter»kcit aber besitzen seine Früchte und Wurzeln, insonder-heit die Rinde d«r letzter». Man zerhauet diese Wur-zeln in Stücke!, welche einen oder zween Schuh langsind, und also tn andere Lander verschickt werden; die«icnigcn, welche nicht dicker sind, als ein Kindsarm, wer-
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