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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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498
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Seifen-

beere.

Erste

Art.

Unter-

schei-

dungs»

zeich«».

Westin-

discher

Seifen-

baum»

498 Zwote Classe. Siebenter Abschnitt.

unfruchtbar bleiben. Die Arten, welche diese Gattungunter sich begreift, sind folgende:

I) Gemeine Seifenbeere. Sapindus Saponaria.

Mit ungleich gefiederten Blattern, und unbcwehrtemStamme, Sapindus foliis impari-pinnatis, cau-Ie inermi. LINN. Syst. veg. p. z,?. Spec.pl, $26. Sapindus. Hort. Cliff. j$ 2. Mat. med.n. 532. ROY. Lugdb. 464. Sapindus foliiscostae alatae innafcentibus. TOURN. inst. r.h, 6^9. t. 440. Sapindus foliis oblongis vix pe-tiolatis per costam ample alatam. BROWN.jam.206. Saponaria. RUMPH. amb. 2. p. 134.Prunifera raccmosa, folio alato costa mediamembranulis utrinque extantibus donata.SLOAN. jam. 184» hist. 2. p. 131. Nux ame-ricana, foliis alatis bifidis. COMM. hört. 1.p. 183. t.94. Nuciprunifera arbor americana^frustu laponario orbiculato monocacco nigro.PLUK, alm. 255. t. 217. f. 7.

Dieser Baum wachset sowohl in Westindicn,besonders in Brasilien und Jamaica, als auch in Ost-indien, und wird von den Holländern Xeepboom, Sei-fenbaum, genennet; seine Früchte oder Beeren sind beyden Schriftstellern unter dem Namen Nuculae Sapo-nariae, Geifennüßlcin, bekannt, und werden von eini-gen als ein voctrestiches Mittel in einem Thee oder De-coct wider die Bleichsucht, den wcifsen Fluß, und ande-re cachectische Krankheiten gerühmet. Von den folgen-den Arten unterscheidet sich dieser Baum dadurch, daßseine Blatter ungleich gefiedert sind, indem meistens amEnde eines jeden noch ein einzelnes Blattlein sitzt.

Miller gibt in seinem Gartnerlexicon von diesemSeifenbeerbaum folgende Nachricht: Er ist ursprünglichauf den westindischen Inseln zu Hause, wird daselbstzwanzig bis dreyßig Schuh hoch, und treibet gegen den

Gipfel