78 . Gatt' Seifenbeere. 8apm6u8. soi
abgebildet zu sehen ist. Dieselben waren etwas größer Seifen,als Gallapfel; ihre äussere fleischichtc Schaale, worin« beere,neu er bey der Cröfnung das schwarzglänzende Stein«lein oder Nüßlein fand, war vertrocknet, schwarz undrunzlicht, ungefehr eine Linie dick, und so klebricht, daßsie an den Fingern, am Holz und Papier und allenthal«bcw anklebte, ihr Geschmack war anfänglich süß, hernachaber bitter und scharf.
Bey dem ältern Herrn Pros. Surmann befand Seifen«sich die Zeichnung von einem solchen Seifenbaum aus bäumCoromandel, wovon Herr Houcrupn hier auch die Ab« ausCo,bildung von einem Zweige desselben mitgetheilt hat, wie« kvman«,wohl derselbe, wie man leichtlich stehet, eine von den 0 ’vorigen ganz verschiedene Art ausmacht. Die Blätterdesselben find zwar gefiedert, bestehen aber nur auS drey villlBlättlein, ohne ein einzelnes am Ende , zu haben; die 6g. i.Blättlein sind ziemlich eyrunb, und haben gelbe Adern,da sie im übrigen grün sind. Am Ende der Zweigesitzen die Seifenbeere in Büscheln, wie die Abbildungzeigt; diese Beeren sind anfänglich grün oder gelb, wennsie aber reif sind, so werden sie roth. Unter der Bur«männischen Abbildung dieses BaumS stunde: Poewan-die Flore odorato, Arbor Saponaria, das ist: EinSeifenbaum mit wohlriechenden Blumen, welcher Poe-vvandie genennel wird.
2) Stachlichter Seifenbeerbaum. Sapindus
spinosus. g.«,
Mit abgebrochenen oder gleichgefiederten Blattern, und Art.einem sehr stachlichten Stamm, Sapindus foliisabrupte pinnatis, caule spinosissimo. LINN.
Syft. veg. p. §i^. Spec. p]. ^26. Sapindus pu^A^«fruticosus, caudice et ramis spinosislimis, foliis zeichen,ovatis pinnatis, BR.OWN. jam. 207. t.20.f. 2.