79- Gattung. Lorbeer. Lauras» 517
runde, eichelförmige Früchte, welche mit dem untern Lorbeer.Theil in einem scchszabnigen Kelche sizen ; sie haben einegrünlichte , weißgcdüpfelte Farbe, und enthalten unterihrer Schaale oder Haut einen weichen schmierichtenLeim von einem scharfen zusammenziehenden Geschmack,in welchem eine langlichte Nuß steckt, die ein weichesrötolichcs Fleisch von gleicher Beschaffenheit einschließt-Wann diese Früchte endlich reif sind, so haben sie eineblaulichte Farbe.
z) Der Campherbaum. Lauras Campkora. Dritte
Mit lanzcnförmig > eyrnnden Blattern , welche drey Rib> ^ rt *bcn haben, Laurus foliis triplincrviislanceolato-ovatis. LIN Syst. veg. p. 317. Sp.pl. ^28. Mat. fthei»med. n. 192. Laurus foliis ovatis utrinque acu- dungS»minatis trinerviis nitidis, petiolis laxis Hort. pichen.Cliff >54. Camphora officinarum. BAUH. pin.
500. Laurus Camphorifera. KAEMPF. amoen.p. 770. t 771. Arbor Camphorifera Japo-nica. BR.EYN. Cent. 16. t. 1. prodr. 2 . p. 16.ic. p. 16.' t 2. COMM. hört. 1. p. igy. t. 95.
Laurus Camphora. MILL. Dict. n. 9. Cam-phora. BLAK.W. herbar. t. 347.
Der Campherbaum, welcher den in den Apo»
«Hecken gebräuchlichen Campher liefert , wachset Haupt,sachlich in Japan und den benachbarten Inseln , undnach Millers Zeugniß auch auf dem Vorgebirge derguten Hofnung wild.- Dieser Baum kommt viel mitdem Ziilimctbaum übereil,, unterscheidet sich aber vondemselben gar deutlich durch seine Blatter; diese stehennämlich Wechselsweise, oder auch ohne besondere Ord-nung , und auf langer» Stielen, sind von einer eyrun«den Figur mit einer schmalen lanzenförmigen Spitzt,und haben kleinere Ribbcn, die sich auch seitwärtsmehr nach dem Rande hiiiausbiegen und vertheilen.
Die abgebrochenen Zweige desselben , sowohl als dieBlätter, wann sie zerrieben werden, geben einen starkenK k z Campher«