s24 Ztrete Classe. Achter Abschnitt.
korbeer. bekommt , sehr scharf und hitzig, sie verliert aber durchdas Alter nach und nach ihre wirksamen Bestandtheile,und wird nach Rumphs Zeugniß in einer Zeit von ze-hen Jahren endlich ganz unkräftig. Die Wurzeln diesesDanmS hadcn einen süßlichten Geschmack, der zugleichein wenig scharf, und dem Geschmack der Gewürznelkenähnlich ist, und werden, wegen ihrer großen Aehnlichkcitdie sie mit dem Sassafrasholze, sowohl in Ansehung derFarbe und Substanz, als des Geschmacks haben, zuBa-lavia öfters anstatt dieses Holzes in eben denselben Krank-heiten und mit gleichem Nutzen gebraucht; doch ist diefenchclarttgc Süßigkeit bey dem Sassafrasholze ein we-uig starker, und die Culilawanwurzeln haben hingegenzugleich einen gewürznelkenartigcn Geschmack, welchendas SassafraSholz nicht hat, und sind daher auch hitzi-ger als dieses.
fünfte Grünholzbaum. Laurus Chloroxylon.
Mit eyrunden lcderartigen Blattern, welche drey Ribbcnhaben, die bis an bieSpitze gehen, Caurus foliis tri-nerviis ovatis coriaceis; nervis apicem attin*gentibus. LINN. Syst. veg. p. 517. Sp. pl-528. Chloroxylon foliis ovatis glabris rigi-dis trinerviis, floribus singularibus. BROWN.jam. 187- t. 7. f. i.
Diesen Baum hat Brawne in Jamaica ent-decket, und ihm den Namen Cloroxylon, das ist, Grün-holz, gegeben. Er unterscheidet sich von den vorhergehen,den Arten hauptsächlich dadurch,daß die drey Ribbcn seinerglatten und steifen Blatter ganz bis an die Spitze hin-auslaufen, und daß seine Blumen einzeln auf eins«,chen Stielen stehen.
6 ) Gemeiner Lorbeerbaum. Lauras nobilis.
Mit lanzenförmigen, aderichten und perennirenden Blat-tern, und vierspaltigen Blumen, Laurur foliis
Ian-
Unter-
schei-
dungs-
zeichen.