ioi. Gatt. Storax, Styrax, 6zs
mit citicw tpklssen oder graulichtcn Filz bedecket. Die Storag;-Blumen sind schnecweis, uizd haben einen angenehmen hauin.Geruch, und kommen an den Seilen der Zweige aufzusammengesetzten Stielen zum Vorschein, deren jegli-cher einen aus fünf bis sechs Blumen bestehenden Büeschel ausmacht; sie bähen einen kurzen walzenförmigenam Rande seicht in fünf Abschnitte getheilten Kelch;ihre Blunienkrone ist trichterförmig und bcstebcs auseinem Stuck, welches unten eine kurze Röhre macht,und sich über dem Kelch in fünf oder sechs große zu-gestmiipfte Abschnitte zertheilet, welche sich ausbreiten,aber nicht flach, sondern ein wenig rinnenförnng sind;sie haben zebcn bis zwölf pfrffmenföruuge Staubfa-den, welche in einen Kreis herumstehen uizd der Blumen-krone einverleibet sind; und einen rnndlichtcn Fruchtknoten,znit einem einfachen Griffel der so lang ist als die Staub,faden und sich nzit einer zerfetzte» Rarbc e idiget. Aufdie Blume folget eine Frucht von der Größe und Figureiner Haselnuß , welche mster einer dünnen fleischichtenBedeckung. von einem anfangs süffcn und zuletzt etwasbittern Geschmack , zween harte glatte Kerne einschließt,die auf der innern Seite, womit sie einander berühren,flach, und auf der ausser» convcx sind, und einen weis,scn ölichtcn Saamen enthalten , der wie Storni riecht,aber einen scharfen und unangenehmen Geschmack hat,
Man behauptet insgemein, daß man aus den europai,schen Storaxbaumen nur wenig oder gar kein Harzsammlcn könne; wiewohl Herr Du Hamcl und LNa?ea«Erfahrungen anführen, welche beweisen, daß diesesnicht ohne Einschränkung wahr scye. So viel isi aberdoch sebr wahrscheinlich , daß die in heißer» Lander»;wachsende Baume viel reicher an Harz sind, als dieeuropäischen ; wenigstens wird aller in den Apvkbcckengebräuchliche Storax in Palastina, Arabien, Syrien,
Etlirien und andern Theilen von Kleinasien gcsammlct,und aus der Levante oder aus Ostindien zu uns gebracht,
Man bekommt densclbei; gemeiniglich durch Einschnitte,