^iz.Gatt. Cujavabaum- Psidium. 701
kronengelbe Farbe, man bricht sie aber, wie Rumph Cnsava-meldet, durchgcdends vor der völligen Zcitigung ab, und bäum.j laßt sie zu Hause mürbe werden, weil sie auf solche Wei-
> se schmackhafter seyn sollen; ihr Fleisch ist ein wenigj hart, aber nicht zusammenziehend, und die Haut so dünn,
! Laß man sie nicht schalen darf, nur die Kerne sind beym
Essen etwaS hinderlich, und der starke Heugeruch, densie von sich geben, nicht sonderlich angenehm. SeineBlumen wachsen einzeln, oder etliche beysammen, jegli-che aber auf besondern einfachen Stielen in den Win»kein der Blatter.
In Amerika wird dieser Baum nach HerrnIacquins Beschreibung, wo er wild wachset, nicht großund gemeiniglich nur sieben oder acht, höchstens und sei-len zwölf Schuh hoch; wo er aber in den Garten, undin einen guten Boden gcpflanzet wird, da erlangt er die; Größe eines mittelmäßigen Apselbaums , und hat als»l dann einen sechs Schuh hohen Staunn, dessen Umfangi anderthalb Schuh betragt. Seine Rinde ist ziemlichi glatt, und von einer gclblichbranncii Farbe, und hat vie-le große aschgraue Flecken ; sein Holz ist sehr hart undzähe, und tauget nicht allein zum brennen, sondernman verfertiget auch Joche für die Ochsen, Bogen, und
> andere Werkzeuge aus demselben. Seine Aestc sindzahlreich, nnd die jungen viereckig. Seine zween bisdrey Zoll lange Blatter, stehen auf kurzen Stielen ge-rade gegen einander über, und sind cyrund, stumpf,mizertheilt, ziemlich glatt, und wegen denen auf deruntern Seite hervorragenden parallelen Adern ein we-nig gefallen. Die schnceweisse Blumen haben einen an-genehmen Geruch; und wachsen einzeln auf kurzen undganz einfachen Stielchen. Die Frucht ist glatt, rund-licht oder langlicht, hak einen ganz eigenen Geruch, und
« auswendig bey einigen eine schwefelgelbe, bey andern eure
! wcislichte Farbe, und ist nach Verschiedenheit des Orts,
! wo der Baum stehet, entweder so groß, oder noch grö-
\ ser, als «in Hühnerey. Die Haut dieser. Frucht ist
nicht