7Zr Zwote Classe. Eilfter Abschnitt.
Pflau,
nien.
eduli. C. BAUH. pin. 4 <?i. TOURNEF.inst. 626. Cerasus avium nigra & racemosa.RAI. hist. p. 1949. Padus germanica, foliodeciduo. RUPP. jen. 122. Pfeudo-ligustrum.DOD. pempt. p. 777. B. Padus foliis lan-ceolato-ovatis dcciduis, petiolis biglandulosis.MILL. Diel. n, 2. ic. t. 196. f. 2.
Dieser Baum ist in allen Landern von Europa,besonders auch in Deutschland sehr gemein; wo seineFrüchte Alsen, Elfen, Cl^en, Elzenbeccc, Elpcl, Töpelchcn,Dogclkirschen, Büschelkirschcn, Traubenkirschen, schwär«ze Dogclkirschen, wilde Traubelktrschc», Haubrcre,Schießbcere hciffen, und an einigen Drtcn auch noch an»dcre Namen führen. Don den Schweden wird erHägg; von den Franzosen Putier; und von den Eng»idn&ecii Wild. Cluster-Cherry, oder Birds-Cherry-tree genennet. Er wachset meistens wild; wird aberauch bisweilen zur Zierde in den Garten, oder in schat-tigen Spaziergängen und Lustwäldcrn gezogen; manpflanzet ihn auch in Hecken, an Sümpfe» und Dämmender Ufer, um letztere dadurch gegen die Gewalt reisten»der Ströme zu beschützen. Er liebt einen niedrigenund feuchten Grund; nimmt aber auch mit einem ma»gern und schlechter» Boden verlieb. Man kann ihnsehr leicht durch seine Beere fortpflanzen, die man imSpaljahr, wenn sie reif sind, einen Zoll tlrf in die Erdestecket, worauf sie im folgenden Frühling aufgehen.Er schießt öfters mit mehcern Stammen aus der Wur-zel, die Mannsdick werden können, und manchmal ei-ne schöne Baumhöhe erreichen, gemeiniglich aber sichin sehr viele Aeste zertheilen, die sich weil ausbreiten,und daher einen guten Schatten geben. Sein Hol;ist weiß, und hat eben so, wie die Blatter, wenn mansie zerreibt, einen unangenehmen Geruch; die Blatterstehen Wechselsweise, und sind cyrund lanzcnföcmig, anihrem Rande sagenactig gezahnt, und an der Basis mit
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