Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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i9i Wette Classe. Dritter Abschnitt.

Tat- jährige Pflanze. Sie hat eine dicke Wurzel, und

drian. treibt spannenlange Stengel, die mit gerade gegen ein»ander über stehenden ungcstielkcn Blattern besetzt lind,die am Rande in vier bis fünf Paar spitzige Querküstezertheilet sind, und sich mit einem einzelnen drey-oderfünfspaltigen Lappen endigen. Am Ende des-Srengels \und der Zweige entspringt eine Dolde von glanzendqel» ^ben Bliiinen mit vier Staubfaden; deren Saume her- !nach an ein ovales Spreucrblattlein angewachsen ist. '

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Willi-

chic.

Willi-

ehia.

Kcnn-zeiwender Gac.tung.

forste Gattung.

Wi Nichte. Will ichia.

LINN. Gen. pl. n. 1337. ed. nov. 54.

Blume dieser, nach Herrn D. Willich , ei«'•w' nein geschickten Schüler des Herrn V0U Halletbenennten Gaktnng umgicbt den Fruchtknoten; und hateinen vicrspaltigcn Kelch, eine vicrspaltigc Vlnmenkronc;drey Staubfäden; und einen einfache» Staubwcg; siehinterlaßt eine zweyfächcrichtc Kapsel mit vielen Saainen.Es ist nur eine einzige Art bekannt.

Art. 1.) Die kriechende Willichie. Willichia

repens.

LINN. Syst. veg. p. 74 Mant. 53g.

Diese von Herrn D. Mutls in Rcuspanienentdeckte Pflanze hat einen kriechenden , ästigen Sten-gel, welcher kräntartig, fadcnfromig-dünne, zotig, undbey zween Schuh lang ist. Die Blätter sind schciben»rund, und stehen wechselsweise auf sehr lange», zotigenStielen, welche dicker sind, als die Stengel und Zwei»ge. In den Winkeln der Blätter stehen je zwey zotigeDlninenstielc beysammen , welche eben so lang sind, alsdie Blaistiele/ und deren jeder nur eine Blume trägt.

Die