i?6 Vierte Classe. Dritter Abschnitt.
s6sste Gattung.
Ortegie. 0r tegia.
Ulbldl. 6en. plant. num. 51. ed nov 57.
Blume
zeichen nach einem spanischen Botamsicn dieses Namens
der Gat-benannten Gartung uiiiglcbt ken Fruchtkiieten; und hattung. keine Bliimcnkrone; sondern nur fünf Kelchblätklein;drey Staubfaden; und einen Staubweq; sie hinterläßteine einfächcrichte Kapsel mit vielen Saamcn. Mankennt zwo Arten.
i.) Spanische Ortegie. Ortegia
Hispanica.
Erste
Art.
Unter. Mit ziemlich wirtclförmigen Blumen; und einfachem
Stengel, Ortegia floribus subverticillatis; cau-le simplici. LINN. Syst. veg. p. 75 Sp. pl.49 LOEFL. It. l'2 Pvubia Linifblia afpera.C. RAUH. pin. 333. PvAI. Hist. 1033. Junca.ria Salmantica. CLUS. Hilt 1. p. 174. Hil'p-
502.
Diese Pflanze wächst in Castilien, Granadaund verschiedenen andern Provinzen von Spanien. Siewird nach Höfling eine Spanne, oder einen Schuh hoch;und trägt dichte Blumciibnschelchen. Der Blumenkelchist bleibend; der Griffel hat eine kopffdrmige Narbe.Die Saamcnkapsel ist eyrnnd, oben dreyeckig, wo sie sichin drey Schaalenstücke zertheilt ^ und enthält eine Mengesehr kleiner känglichter Saamen. Die Blatter habennach Clusilis einen süßlichten Geschmack ; sie sind schmalund stehen wirtclförmig.
2 ) Zweytheilige Ortegie. Ortegia
cncnotoma.
Mit einrclen Blumen in den Winkeln der Blätter; und
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Unterf. zweytheUigem Stengel, Ordegl» florrbur solwr-reichen. rü»