Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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198
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198 Vierte Classe. Dritter Abschnitt.

Drtegie. Staubfäden; und einen Staubweq; sie hinterlaßt eineeinfacherichtc, dreyschaalige Saamenkapsel. Es ist nureine einzige Art bekannt:

i.) Die spanische Löfiintzie. I.0LÜin§iL

t^ispLMLL.

LINNT. Syst. veg. p. 75. Sp. pl yo. Act. Stokbolm.

1758 P 17. t. i. LOEFL Iv. 113. 1.1. 5 2.

Diese Pflanze entdeckte Herr LösttNg aufkah,ken sonnichten Hüqeln in Spanien nicht weit von Ma-drid; und ncnnete sie Ulecebrum spurium. Sieist en, Sommergewachs; und gleichet in dem ausser»Ansehen einem 8e!erantbu8 oder einer Herniam.Ihre Stengel sind nur einen halben Zoll oder eincSFingers breit lang, liegen anf dem Boden herum, und zer-theilen sich Wechselsweise stehende Zweige; sie sindhaarig und klebricht, und mit gerade gegen einanderüber stehenden, sehr kurzen» pfriemenförmigeu Blätternbesetzt, die am Rande zu beyden Seiten einen kleinen Zahnhaben, und sich «n eine steife Spitze endigen. In denWinkeln der Blatter entspringen kurze sparrichte Blu,menähren , mit psricmenfdrmigen, gezahnten, wie Dach-ziegel über einander liegenden Dcckblättlein. Der Blu-menkelch ist bleibend, und bestehet aus fünf aufrechten,lanzenfdrmigen Blättlein; die fünf sehr kleine Blumen-blättlein sind längliche- eyrund, und neigen sich in eineKugel zusammen; der Griffel ist oben etwas breiter,und endiget sich in eine stumpfe Narbe. Die Saamen-kapsel ist eyrund, ein wenig dreyeckig, und enthält sehrViele eyrund. länglicher Saamen,