K'igel«
Hume.
224 Vierte Classe. -Dritter Abschnitt.
k/Ionsp. i;6. GOHAbl [\ Hort. 60. GER.Prnv. 22i. Dipfacus fallonum. POLLICH.Hilt. n. 137. SCOP Fi. Garn n. r 4 i. HALL*Hiß; n iy8- Dipfacus fylveltris sut Virga Pa-lloris maior. C. RAUH pin. 385 - üiplacusCylvestris. DOD pempt 7 f MILL. Diel n.I. BLÄKW. Herb t 50 H’LL. Veg. t.2.I) Dipfacus sativus. C. BAUH. pin 385.MILL Diel. n 2. Dipfacus aristis fructus ha-matis. SAUV. Ivlonsp. 156, Labrum Veneris.LOB. Ic. 18.
Diese Pflanze wächst in den . südlichen undgemäßigten Theilen von Europa auf den Feldern undan den Wegen wild; und wird bey den ältern Kräu-kcrkundige» insgemein Labrum Veneris, tm Deut«scheu Kamndistei, Walkerdistel, von den Franz»«sc» Lbardona Honnetter oder Lbardon a Fou-lon, von den Engländern Pealel oder Taiitäl, undvon den Holländern Kaarden, Kaardenkruid,Vollerskaarden oder Kannewaiser geneimet.Sie wird insgemein zween, vier bis fünf, und i» denGärten sieben bis acht Schuh hoch; und hat einen auf.rechten, geraden, mit steifen Stacheln über und überbesetzten Stengel, dessen Zweige sowohl als die Blät-ter gerade gegen einander über stehen. Die Blatter lind«yrunv «lanzcnförmig , einen Schuh lang und drüber,und zween bis vier Zoll breit, am Rande mit ziemlichstumpfen Zähnen ausgezackt, die oberste Blatter sindkleiner und am Rande weniger gezähnt, und mit derBasis nicht aneinander gewachsen, die unterste aber sindgroßer, und mit der Basis so zusammengewachsen, daßin ihrer Höhlung, wo sie den Stengel umfassen, dieWassertropfen, so sich von Thau und Regen auf ihnensammlcn , stehen bleiben. Auf der Oberfläche sinddiese Blätter ganz glatt, auf der untern aber an derMittelribbe mit Stacheln besetzt. Am Ende des Sten.gels und der Zweige entspringen einzelne, eyrnnde, blau«ltchte oder röthliche Blumentöpfe; zwischen deren Blüm«lein lange steife Spreuerblättlein hervorragen, die bey