Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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57 s- Gatt. Karten. Dlpsacus. 22 s

der wilden Sorte eine gerade, bey der zahmen über Karten,die in Gärten oder auf Aeckern gezogen und mir F^eißgcpsianzet wird, eine hakenfornng - umgebogene Soitze ha-ben. Wegen dieser stachel > oder bakenformiqen Sv^eu-erblättlcin, die auch nach der Blüthe ane dem Fruchtedoden stehen bleiben, werden die aufgewachsene Blu-men oder Fru'chrkdvfe vou den Tuchmachern, Walkernund Webern zum Kratzen oder Kardätschen der Tüchergebraucht; wozu aber des vorqemeldten Unterschiedshalber allein die zahme Sötte tauget, welche sich auchdurch den Caamcn beständig erhält, und daher von ei,nigen vor eine besondere Art gehalten wird. DiLBlumen geben den Biene» Stoff zu Honig; und dieSaamen stnd dem Distelfink eine angenehme Nahrung,welches auch Von den zwo folgenden Arten gilt. Inden Actl. Hain. Vol. 2. p. 274. n. 110 werdendie Blätter und Saamen als ein Mittel wider den wü-tigen Hundsbiß gcrühmet. Einige emofehlen das Was-ser, so sich auf ihren Blättern fammler, als ein Ali-genwaffer; und die z,l Pulver geflossene und mit HonigVermischt« Wurzel als eine Arzney wider die Schwind-sucht.

2.) Zerschlissene Karten. Dipsacus Zwoee

laciniatus. Art.

*ßht insammengewachsenen, ausgehöhlten Blattern. Unter»Dipsaco- foliis connati , ilnuatis- I..NN. sif)«,Syst. veg. p. 120. Sp. ol. 141 MlLL. Dia.n. v SCOP, FI. Carn. n. 142. POLUCH.

Hiit. n. 138. GOUAN. Hort Mnnfp p 6l. Lichen-Dipsacus foliis pinnatis, pinnis ferrati?: capitulo globoso. HALI.. H>st n. 200. Dipsa-cos folio laciniatn. C. BAUH. oin 385 MO-RIS. bist. 3. p. 158. S 7. t 36. f 4.

Diese Art wächst in Elsaß, in der Schweiz,in Thüringen, Oesterreich und Slbenen wild. Sie wirdso hoch, als die vorhergehende, mit welcher sie in allenStücken übereinkommt; ausgenommen daß ihre BläktetLinne pflanzensxst. V. Th. P noch