579 - Gatt. Scabiose. Scabiosa. 2Z l
n. iz8 POLLICH. Hist. n. 140. OEDER. Sca.Fl. Dan, t. 279 Succisa caule trifioro, flor rconvexis, fol. radicalibus ovatis, caulinis lan- ' 'ceolati'. HALL. Hist. n 201 Succisa glabra.
C. BAUH pin 269 Scabiosa lanceolata.HII-L. Veg. t 25. Succisa s Morsas Diaboli.CAM.Vl. Epit. 397 LOB. Je. 54- BLAKW.
Herb. t. 142. b) Succisa hirsuta. C. BAUH.jwn. 269.
Diese Pflanz« wachst in allen Landern VonEuropa anf etwas feuchten Weiden und Wiesen; wofle zu Ende des Augusts oder Anfang des Septembersblühet. Sie hat eine perennitende Wurzel, welche zurSeite viele Fasern treibt, und unten gleichsam abge-bissen ist, welches zu ihrer Benennung Anlaß gegeben,indem sich abergläubische Leute eingebildet haben, daßdiese Wurzel tzom Teufel, welcher ihre herrliche Kräf-te den Menschen mißgönne, abgebissen werde. IhrStengel wird gegen zween Schuh hoch, zertheilet sichnur am Ende in einige wenige Zweige, und trägt sel-ten über drey Blumen. Die Blätter sind bey sechs Zolllang oder auch kürzer, gestielt, glatt oder haarig, undhaben einen ganzen oder bisweilen mit einigen Zahne,,eingeschnittencn Rand ; die unterste, welche unmittel-bar aus der Wurzel kommen, liegen auf dem Boden ineinem Kreiß herum, und sind breiter und mehr eyrund,die am Stengel aber stehen gerade gegen einander über,und sind schmäler und mehr lanzcnförmig. Die Blumensind ziemlich ronver, und haben meistens eine blaue,bisweilen eine röthltchc, oder wiewohl selten, eine weif-se Farbe. Ihr Fruchtboden ist mit Sprcucrblättlcin be.setzt. Diese Pflanze hat einen bitterlichten und ein we,nig zusammenziehenden Geschmack ; man gebraucht ihreBlatter und Wurzel zum Gurgel» in langwierigen G«»schwulsten innwendig im Halse; einige schreiben ihr so-gar schweißtreibende und dem Gift widerstehende Kraf.te zu. Auch gebraucht man sie äusserlich zur Reini.nigung bösartiger und fauler Geschwüre ; und die Huf.
P g. schmie-