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Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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% 3 z Vierte Classe. Vierter Abschnitt.

Scabio- tchmi^e heilen mit ihrem Dccoct dic veniaqclien Pferde«Die Delander färben mit dem Decot der frischen Pflan-ze wollene Zeuge und leinenes Garn, Das V»ch frißtdas Kraut gerne,

Sieben-te Art.Unter,schci.dungs-zeichen«

7.) Gan;blätterichte Scabiose, Scabiosa

integrifolia,

sjjftt vicrspaltigen, sttabiendcn Tlumenkronchen ; unzer«ihelilen Blättern, von denen die an der Wurzeleyrund und sagemrilggezab»!; die an den Zwei»gen aber la.zenfonnig sind; und kraukarligemStengel, Seabiot'a eornllnlis quadrifiai, radi-antibus; foliis indivisis, radicalihu« ovatis ler-ratis, rameis lanccoUtis ; came herbaceo,LiNN. Sylt. veg p 12t. Sp pl. 142 Scab,corolipUs quadrifidis , caule fistulöse-, GER..Prov 220 Scab. corollis quadrifidis , fol.omnibus laneeolatis ferratis, SAU Monfp.156. Scabiosa annua integrifolia f. foliis Bal-

'lidis. MAGN. Monfp 231. GÜUNN. Monlp«62. HLAL, Helv. 671,

Diese 2 lrt, welche in Languedoc und derSchweiz zu Hause ist , ist nur ein Sommergewachs«Sie hak einen borstigen, gefleckte», hehlen Stengel, wel-cher zween bis vier Schuh hoch wird, sichln viel« abstehen-de Zweige zertheilt, und viele Blumen trägt. Ihre Wnr»zelblätter gleichen den Maßliebenhläkkern, und sind ey-fund, ziemlich stumpf, rauh, und haben spitzige, sä-genartige Zähne; am Stengel stehen nur wenige Blät-ter; die an den Zweigen find sehr lgng , lanzenförmig,<m der Basis, womit sie die Zweige umfassen, mitHärchen eingefaßt, und am Rande nur selten gezähntoder in Querstriche zertheilt. Die Blumen sind roth;ihr gemeinschaftlicher Kelch bestehet aus zchen lanzen«förmigen Blättlein» welche kürzer stich, als die Blumen-,krönchen; diese haben zwo Lippen, von denen die in«tiere unzcrtheilt, die äussere aber in drey schmale Lappenzerspalten ist. Dir Saamenkrpne ist gezähnelk«

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