Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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rz 4 Vierte Classe. Vierter Abschnitt. !

Ecabio- am Stengel sind weniger zertheilt, lind zum theil am jsie. Rardc mir scharf sagenartig gezähnt; die oberste endlich -jsind gleicj>breit und ganz Die Blumen wachsen ander Seile und ain Ende der Stengel, und sind weiß;ihre Spreuerl'Lrklcin sind gleich breit, langer als dieSaameu, und fallen ab.

Zehnte

Art.

Unters.

zeichen.

10.) Acker-Scabiese, oder gemeine Scabiose.

Scabiosa arvenfis.

Mit vierlhaltigen, strahlenden Bliiinenkraucben; in ein»ge>chnitlcne Onrstücke zcrthciitcn Blattern; undborstigem Stengel, Scabiosa cnrr^flalis quadri-fidis, radiantibus; foiiis pinnatifidis, incisis;caule hispido. IJNN. Syst. veg- p. T2i. Sp.pl. 142. Hort. Cliff 31. FI. Suec n. 117 Mat.med n. 40. ROY. Lugdb. 188. DALIß-paris. 44 M LL. Dict n- t. 'SCOP.n. 35.POLLICH. Hist n. 142. HII.L. Veg. t. 24.OEDER. FI. Dan. t 447. Scabiola foliis pe-tiolatis, ovato Ianceolatis, dentatis, superio-ribus scmipinnatis. HALL. Hist. n. 206 . Sca-biosa sylvestris. ßf.AKW. Herb t. 185. Sca.biosa pratensis hirsuta. C BAUH. pin. 269.Scabiosa arvenfis. TABERN Hist 442 Sca-biosa maior communior hirsuta, folio non la-ciniato. J. BAUH. hist 3 p 2. Scabiosa maiersatorum vulgatior. LOB Ic. 536. Scabiosavulgaris maior. DOD. pempt. 122.

Diese Pfanzr liebt einen trockenen, sandigenBoden \ und wächst in allen säubern von Europa anden Wegen, auf den Kornäckern, Wiesen und ander»freyen Plätze» Häufig wild, wo sie vom May bis in denHerbst blühet. Sie führt in allen Sprachen einerley von ih»rein lateinischen Namen abstammende Benennung; undwird von den Franzose» Scabieuse, von den Englan.dem 3cabiou5 , von den Hdlländem Schlirft-kniid, Gemeen ruig Akker - o&er Veld-Schurft-kruid , und im Deutschen Scabiosenkraut, Apostemkraut,oder Grindkraut genennet. Sie hat eine perennirende

Wurzel;