Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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579' Gatt. Scabiose. Scabiosa. r ;5

Wurzel; und einen aufrechten, borstigen, schwarz ge. Gcrbi^-düpfelien Stengel, welcher sich armförmig in Zweigezertheilet, und ungefehr zween Schuh hoch wird. DieBlätter sind eyrund - lanzcnfdrmig, ungefehr acht Zolllang; die untere sind einfach und unzcrkhcilt, die obereaber in drey oder in fünf Querstriche zertheilt; olle ha»bcn entweder einen ganzen oder mit einigen Zähnen ein»gcschniltcnen Rand. Die Blumen wachsen einzeln amEnde der nacketcn Zweige, u»d haben eine blaue oderrbthliche und bisweilen nur fieischrothe Farbe; ihrFrnchtbodcn ist nicht mitSpreuerblättlcin besetzt, sondernnur haarig. Diese hat einen bitterlichen, salzigen, un-angenehmen Geschmack, und wird äusserlich zur Heilungder Raute und anderer Geschwüre der Haut; inner-lich aber als ein gelindes schweißtreibendes Mittel em»pfohlcn; Börhaave sagt, sie habt eine gelind aufld»sende Kraft ohne starke Bewegungen iin Körper zu ver«

Ursachen, und scyc daher in allen Brustkraukhcilen eindorkrefllches Heilmittel; man gebraucht hiczu insgemeindas Decoct mit Honig.

n.) Wald-Scabiose. Scabiosa sylvatica. Eikfte

Mit vierspaltigen , strahlenden Blumenkronchen; lauter^"'unreclbcilten, eyrund < längiichtcn, sägenartigge Unters,zahnten Blättern; und borstigem Stengel, 8c, »,cken.dioiä corollulis quadrifidis , radiantibus ; so- ’liis omnibus indivisis, ovato oblongis, ferra-tis; caule hil'pid'i. L!NN Syst. veg. p. 121.

Sp. p. 142. SCOP. FI. Carn. n. 136 JACQ.

Vind. p 22 Obs bot. 1. p. 28 et 3. p. 20.t. 72 POLLICH Hist n. 141. Scabiosa cau-le nispido, foliis ovato lanceolatis, fubhir-surtis, inferioribus dentatis. HALL Hist. n.

-204. Scabiosa latifolia J. BAHH hist. 1. p.

«. Scabiosa latifolia rubro flore. 3. CLUS.bist. 2. p. 1.

Diese Art wächst in Oesterreich, Schwaben,in der Schweiz, und bey Montpellier in den Wäldern.

Sie hat auch schwarzrothe Düpfelchcn am Stengel:

«nter.