Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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579- Gatt. Scabiose. Sabiosa. 245

genartiggezalinten Flättern, von denen die unsereganz unzertbcilt, die oberste aber nur an der.Basis in Querstücke zertheilt sind, Scabins« cq- ' •rollulis quinquefidis . radiantibus , laciniisOmnibus trifidis ; foliis indivisis, subserratis,summis bali pinnatifidis. L!NN. Syst. veg.p. 127 Mant. 37. JACQ Hort. t. 96.

Diele Art entdeckte HasielstUlsi in Palästinaoder dem qelobten fände. Sie hat einen runden Sten-gel, ocr ungefehr einen Schuh hoch wird. Ihre Blasfer lind breit > lanzenförmig, etwas haarig, und amRande mit einigen Einschnitten versehen; die obersteaber sind schmal oder gleichbreit - lanzenförmig und untenan der BastS m O.ncrstückc zertheilt. Die Blinnen stndWeiß, strahlend , und so lang als der Kelch. Die Bln»mcnkrönchen machen ein sehr schönes Ansehen, indemsowohl die zween obere kleinere, als die drey äusseregrössere Abschnitte ihrer Mündung, wiederum jeglicherbesonders in drey Läppchen zerspalten ist. Die Fruchtist vollkommen, wie bey der Scabiosa stellata.

26.) Sibensche scabiose. ScabiosaIsetenfis.

26er

Art.

Mit fünfspaltigen, strahlenden Blunienkronchen, welche,, ,

langer sind als der Kelch; und zweyfach gefie,derken Blattern, Scabiosa corollulis quinque- jelchen.fidis , radiantibus , calyce longioribus; foliisbipinnatis linearibus. LINN. Syst. veg p.

122. Mant. 37. Scab cor. quinquefidis, sol.duplicato • pinnatis setaceis. GMEL. FI. Sib.

2. p. 214. t 88. f- l.

Diese Art wachst in Siberien an den Felsen.

Ihre Stengel steigen über sich , werden einen Schuhlang , und sind etwas filzig. Die Blatter sind hm undWieder mit steifen Härchen besetzt, gefiedert und be-stehen auS sehr schmalen, glcichbreitcn Lappen oder Blatt-lein; die untere sind zweyfach, die obere aber nureinfach gefiedert. Meistens sind die Stengel ganz ein,fach; bisweilen zertheilen sie sich in einige wenige Zwei-

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