Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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244
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Scabis

se-

24s?«

Art.

Unsers.

zeichen.

2ssie

Art.

Unters.

zeichen.

244 Vierte Classe. Vierter Abschnitt.

welche kürzere, breitere und nickt so grüne Blatter, undkleiner blaßpnrpurrothe Btiiincn trägt.

24.) Graöblälterichte Scabiose. ScabiosoOraminstolia.

Mit sünfspaltigen . strahlenden Blumenkrönchcn; gleich«breit lanjeiitcrmigcn, ungezähnten Blattern; und ;krantacligcm Stengel, Scabiola corollulis quin- iquefidis, radiantibusfoliis lineari lanceola- 'tis , integerrimis; caule herbaceo. LINN.Syst. veg. p. 122. Sp. pl. 145. Amoen.acad. i4. p. 267. SCO!* K! Carn. n. 139. MILL.Pifct. n. 8 Succisa foliis gramineis, tomentosis»HALL. Hist. n 203 Scabiosa argentea , an-gustifolia. C BAUH pin. 270. prodr 127. t.127. Scabiosa graminea argentea. J BAÜH.bist 3. p. 12. Allerocephalus argenteus, gra-minifoliis, fiore caeruleo. YA 1 LL Ati. pa-ris. 1722. p. 248.

Diese Art wachst auf den österreichischen,chweizerischcn, und tridentinischen Alpen, und auf deinBerge Baldus in Italien. Sie hat eine percnnircndeWurzel; ihr Stengel wird ungefehr zween Schuh hoch,ist oben sechs bis sieben Zoll weit nacket, und trägt amEnde eine einzige blaßblaue oder purpurrLthlichc Blu-me, deren Blumenkelch filzig, und der Fruchtbodenmit Speuerblattlein besetzt ist; der Saame hat obenfünf kleine Borsten. Der untere Theil des ganz ein-fachen Stengels ist mit schmalen, spitzigen Blättern be-setz!, welche an der Basis zusammen gewachsen, unge-fehr vier Zoll lang, und einen acktelS Zoll breit sind,und vollkommen den GraSblatkcrn glcickcn; bisweilensind diese Blatter glatt und auf der Oberfläche meer-grün , btSwcilcn aber mit einem silberweißen Filz be-kleidet.

2 s.) Jüdische Scabiose. Scabioso

Palaestina. i

, 1

Mit fünfspalkige», strahlenden Blumeukroncheu , bftciljAbschnitte alle dreyspaltig sind; und schwach sa-gen«