580. Takt. Knautie. Knautia. 249
1.) Orientalische Knautie. Knautia ErsteOrientalis. Art.
Mit cingefchnittcnen Blättern; und fünf Dlunicnkrön' Unter«eben. welche langer sind, als der Kelch, Knau-tia foliis incisis; corollulis quinis, calyce Ion- ,gioribus. LINN. Ssst. veg p. 12;. Mant. f '327 Hort. Cliff. 32. Hort. Upl' 27. ROY. jkichen.Lugdb. 190 MILL. D'fct. n. 1. Lychni-Sca-biosa, flore rubro, annua. ßOERH Lugdb.i p. 31. Scabiosa Orientalis, Caryophylli flo-re. VAILL. Act. paris. 1722. p. 241. KnautiaOrientalis LINN - Sp. pl. 146. et. 1679.
Diese Pflanze ist ursprünglich in den Mor«genlandern zu Hause, wird aber auch in Europa zurZierde in den Garten gezogen; und ist sowohl, als diesolgen.de Art, ein Sommergcwächs. Sie hat einenaufrechten, ästigen, ungefehr einen vier Schuh hohenStengel, welcher mit spitzigen, theils in Luerstückezertheilten, theils nur sägcnartig cingcschnittenen Blät.kern besetzt ist, und an den Enden der Zweige einzelnegestielte Blumen von hellroihcr Farbe trägt. Dergemeinschaftliche Blumenkelch ist cylindrisch, und beste«het aiis einer einfachen Reihe von vier oder fünf schma-len Blättlein; und schliest vier oder fünf Dlinnlein in sich,deren Blinnenkronen an der Mündung in vier Abschnittegetheilt stnd, von denen die zween äussere viel längerstnd, als die andern. Die Blümlcin ragen über denKelch hervor, und hinterlassen länglichtc, viereckigeSaanien. Um sie fortzupflanzen darf man mir im Herbstden Saamen von sich selbst ausfallen lassen, welcheralsdann im folgenden Frühjahr aufgeht.
2.) Propontische Knautie. Knautia kro- Zwotepontica. A".
Mit Blattern, von denen die obere lanzettförmig und
unzerthcitt oder ganz glattrandig sind; und zehn jachen.Blnmenkrönchcn, welche mit dem Kelch gleicheLange haben, Knautia folüs superioribus lan-Q 5 ceola-