Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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Knau-

tie.

rfo Vierte Classe. Vierter Abschnitt.

ccolatis integerrimis; corollulis dents, calyciaequalibus. i.INN. Syst. veg. p. 123 8p.

pl. 1666. M'I.L. Dich n. 2. Scabitfa Orien-talis villosa, flore fuaverubente, fruüu pul-chro oblongo. TOUR.NEF. Cor 3,. Scabio-sa Orientalis, solus superioribus integris, flo-re parvo purpureo, calyce longo gracili.

Tll-L. Fis. 153 t 48-

Diese 2 lrk, welche in der Levante zu Hausist» und auch i» den Europäische» Gärte» gezogen wird,ist ei» Sommergewachs oder bisweilen eine zweyjähngePflanze, welche in der Stellung mit der bestaubten Lev-koje übereinkommt. Ihr Stengel ist rauh, ungefehrzween Schuh hoch» und einen Zoll tief. Die Blattersind lanzenformig» haarig und rauh, die unterste sagen-artig ;.'zahnt» die obere aber ungezähnt» Mtd einerSpanne laug. Die Blumenkelche sti'd eylindrisch , undbestehen aus einer einfachen Reihe von acht bis zehnlauzenkönnigen, an der Sxihe pfriemenförmigen Bläkt«lein; die Blumenkrdnchen im Umkreist sind grösser, alsdie mittlere» welche um den vierten Theil kleiner sindund eine wenige» ungleiche Mündung haben; alle sindrdthlichk, und an der Mündung in vier Abschnitte zer-spalten, wovon aer äussere größer ist; die Staubbeutelsind purpurroth, die Staubfaden und Staubwege aberweiß. Die Anzahl der Dlümlem in einer Blume istacht bis zehen; und sie ragen nicht über den gemein-schaftlichen Kelch hervor. Die Saamen stnd längliche,und haben eine artige Krone von fünfzehn Zähnchen.Tab. Herr Houttuyn theilet Tab. XXXIX. die Ab-

xxxix. bildunq einer Pflanze dieser Gattung mit, welche sichin dem botanischen Garten zu Amsterdam befindet» undweder zu dieser, noch zu der vorhergehenden Art zugehören scheint. Sie ist ungefehr vier Schuh hoch; undhatte einige in Querstücke zertheilte Wurzelblätter, wiebey A; die darauf folgende aber waren unzertheilt undfagenartiggezähnt, wie bey B> die übrige am Stengelwurden nach oben ju allmählich schmäler, lanzenförmig,

und