Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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-6r Vierte Classe. Vierter Abschnitt.

Sherar. ist «in Sommergewachs. Sie treibe viele, aufrecht-pder darnieder liegende, mehr oder weniger ästige, vier,-iftge Stengel, welche ungefehr eines Fingers langWerben , und drüber, und mit steifen Härchen beklei-det sind. Die Blätter sitzen ungestjelk, sternförmigausgebreitet, unken zu vier, oben aber zu sechs bis achtin Wirkeln um den Stengel herum, und sind eyrund-fanzenfdrmig, mit einer kleine» steifen Spitze, ungefehrfünf Linien lang und auderthalb Linien breit, auf der»Oberfläche hellgrün und von kleinen steifen Härchenrauh , auf der untern aber glatt. An dem Ende desStengels und der Zweige sitzen je drey, vier bis sechs un»gestielte blaue, violette oder rothe Blumen, DieSchgqf-fressen diese Pflanze nicht,

2 .) Mauer-Sherardie. Sherardia muralis.

Bey deren je zwo Blumen gerade gegen über stehen,Lherardia folii; floralibus binis oppositis, binisfloribus. LINN. Syst. veg. p 125. Sp. pl.149. (Salium foliis fenis linearibus, ramis sim- j

P licibus, fructibus hispidis {ubfessilibus, GER.

rov. 227. ALLION. Nicaeensi 4 Galiurnminimum, seminibus oblongis, BUXB. Cent.

2. p. 31. t. 30 f. 2. Asperula verticillata lu-teola. C BAUH. pin. 334- Asperula verticil-lata muralis minima, COLUMN. Ecphr. 302.t. 300.

Diese Art wachst ,n Italien, Languedoc undder Provence, und bey Constankinopel auf dürren tro-ckenen bergichten Plätzen und auf alten Mauren; undist auch ein Sommergewachs mit darnicderliegendenStengeln. Die Blätter sind cyrund- lanzcnförmig 3die untere stehen zu sechs, die mittlere aber zu vier umden Stengel herum; zu oberst stehen je zwey Blatterbeysammen, und diesen gerade gegen über zwo blasse,pder gelblichtc, flache Blumen auf eigenen Stielchen, jDie Saamen sind langlicht, borstig, ein wenig gekrümmt,lMd picht merklich gekrönt,

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