584ste Gattung.
16t
Sherardie. Sherardia.
LINN. Gen. pl. n. 120. ed. nov. 127.
Gattin, 4 hat den Namen von dem ehemali'gen Englischen Consul in Smyrna, Wilhelm(Therard/ welcher gegen das Ende des vorigen Jahr.Hunderts gelcbet, und als ein großer Liebhaber und Be-förderer der Kräuterkunde viele ausländische Pflanzenzuerst in Europa eingeführt hat. Die Blume dieserGattung sitzt auf dem Fruchtknoten; und hat einenkleinen, bleibenden, vicrzähniqe» Kelch; eine trichter-förmige Blumenkrone mit viersoaltiger Mündung J vierder Blumcnkrone einverleibte Staubfaden; und einenam Ende entzwcygcspaltenen Griffel; sie hinterlaßtzween Saamen, deren jeglicher mit drey Zähnen gekröntist. LlNNeus hat drey Arten dieser Gattung:
Sherar-
die.
Sherar-
dia.
Kenn-zeichender Gat-tung.
I.) Acker- Sherardie. SkerardlÄ arvenüs. Erste
Mit Blattern, welche alle in Wirteln um den Stengel
herumstehen; und Blumen am Ende der Stengel, Unter»8herardia foliis omnibas vcrticillatis; floribus ,. .terminalibus. LINN. Syst. veg. p. 125. Sp. wpl. 149. Sherardia. Hort. Cliff. 33. Fl. Suec. tunge»n. i2o. PvOY. Lugdb. 247. DILL. Gen. 9 6 . Zeiche«!.DALIB. Paris. 46. SCOP. Fl. Carn. n. 143.
HALL. Hifh n. 734. POLLICH. Hist. n.
144. MILL. Ditt. HILL. Veg. t. 28.OEDER. Fl. Dan. t. 439 Rubeola arvensisrepens caerulea. C. BAUH. pin. 334. prodr.
145 Rubia parva, flore caeruleo se Ipargens.
J. BAUH. hist. 2. p. 719.
Diese Pflanze, welche auch kleines blauesSternkraut heißt, wächst in allen sowol nördlichen, alsgemäßigten und südlichen Ländern von Europa häufig«uf den Acckern un» in den Gärten, als Unkraut; undR Z ist