268 Vierte Classe. Vierter Abschnitt.
Meger- fft dem einander entfernt, und sind schmal > lanzenför«ftauf wig, an den Seite» auch zurückgerollt, und von unglei«chcr Grbße. Die blühende Zweige sind aufrecht, un-zertheilcn sich in wechseksweise siehe,idc kleinere Zweige.Die äusserste Blätter stehen nur zu zwey gegen einanderüber. An den Enden der Zweigen wachsen Büschel«ch«n, die nur aus wenigen Blumen bestehen, derenDlumcnkroncn von aussen etwas haarig sind.
Fünfte j.) Färbendes Meyerkraut. Asperula
Art. tindoria.
Ilnters. Mjj gleichlweiten Blattern, welche unten zu sechs, in dexzeichen. Mitte aber zu vier um den Stengel herumstehen,weicher niedc hängend ist; und meistens nur drey«sraltchen Blumen, Asperula foliis linearibas,inferioribus feni? , intermediis quaternis; cauleflaccido ; floribus plerisqne trifldis. LINN.Syst- vety. p. 125 Sp. pl. 130. FI Soec. n.122. SAUV. Monlp. 163. GOUAN. Monsp.66. Asperula caule flaccido, fo.iis linearibusquaternis, umbellulis petiolati?. HALL. Hist.n. 729 Calium tinctonum. SCOP. F!. Cam.n. 149 Galiuir. album tripetalum MORIS,praeiud. 267 DAI IB. paris 49. Galium al-bum tertiurn. TABEllN. Hist. 433. t. 733.f. 1.
Diese Art, welche man in Schwede» Wadranennst, und zum Färben gebraucht, wachst nicht nur inSchweden, sondern auch 1» der Schweiz, in DeutschlandFrankreich, Oesterreich u d Sibericn auf trockenen stei«nichte» Hügeln. Sie hat eine perennirenbe Wurzel,und meistens schwache, auf dem Boden liegende Sten-gel , welche sammt den Blättern grün und glatt sind;ihre Blätter lind schmal, und haben am Rande ganzfeine spitzige Zähnchcn. Die Blumen wachsen am En-de der Stengel, auf kurzen Stielchen, die eine kleineDolde bilden; sie sind weiß, und haben meistens nurdrey Staubfaden und eine Lreyspaltige Blumenkrone.Ihre zarte Sprossen sind gelinde bitter, balsamisch, und
etwas