Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
269
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L8s. Gatt. Megerkraut. Aspergis. 269

«was anziehend. Ihre Wurzel färbt so schön roth, als Meger»Die Färberröthe; man muß sie aber sammle», ehe sie f wu( ,tn Stengel schießt; mau kocht sie zu dem Ende alsdannin dem sauresten Bier oder Essig, so man haben kau, undlegt, wann noch alles warm ist, das wollene Garnhinein, das man hernach plötzlich i» Lauge abkühlet. DieSchweden nennen sie Färg-Madra.

6 .) Pymiäifches Megerkraut Asperula Sechstekyrenaica. Art.

Mit lanzenförniig ’ gleichbreiten Blattern , welche zu Unters,vier um den Stengel herumstehen, der ausrecht „jche„

ist; und meistens dreyspaltigcn Blume», Alperu- ' *

la foliis quaternis lanceolato- linearibus ; cau-le ereüo ; floribus saepius trifidis. LINN.

Syst. veg. p. 125. Sp. pl. 151. Rubia cynan-chica saxatilis. C. BAUH. pin, 222 , prodr.

146. ßURS. XIX. 9.

Diese 2 lrt wächst auf den Pyrenäischen Ge-birgen gegen Spanien zu, und bey Valcnce in Frank,reich. Sie hat die Stellung von der Sherardia ar-venfis; und eine perennircnde Wurzel. Ihre Ske,„gel sind eine Spanne lang, aufrecht, und viereckig.

Die Blätter stehen alle zu vier um den Stengel herum,und sind schmal, glcichbreit, spitzig, mit einer Kücken-schärfe versehen, und glatt; die untern aber sind lan-zenförmig, und breiter und kürzer, als die obern. DieDünnen sind roth; und haben sehr oft nur drey Staub-faden und eine drcyspaltige Blumenkrone.

7.) Vräunewurzel. Asperula cynan- Sieben,chica. de Art.

Mit gleichbreiten Blättern, welche unten ju vier, oben Untersaber gerade gegen einander über stehen,- aufrech- ., '*tem Stengel; und vierspaliigcn Blumen, Aspe- F'chk».rula folii-s linearibus quaternis , superioribusoppositis; caule eretto; floribus quadrifidis.

L 1 NN. Syst. veg. p. 125. ROY. Lugdb.

25». SAÜV. Monsp. 163. GOUAN. Monsp.

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