Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
284
JPEG-Download
 

284 Vierte Classe. Vierter Abschnitt.

Lab- err, lind ihre Saamcn sind zwar runzlicht , aber nicht

kraut, borstig. Sie blühet ,m Julius ; ihre Blumcnstielchen

sind zweytheilig, und auseinander gesperrt.

Achte

Art.

Unter«

schei.

dungs-

zeichen.

8.) Stein - Labkraut. Galiumsaxatile.

Mit umgekehrt < eyrundcn , stumpfe», zu sechs stehen«den Blattern ; und sebr ästigem, darniedcrllegen»dem Stengel, Galium foliis fenis , obovatis,obtusis ; caule ramosisiimo , procumbente.LINN. Syst. veg. p. 126. Sp. pl. 154. Ga-lium caule ramofisTimo, so 1 > i s quinis obverseovatis.. Hort. Cliff. 34. ROY. Lngdb- 257.Galium saxtile. supinum , molliore folio.JUSS. Actt. paris. 1714. p. 492. t. 15.

Diese Art wachst in Spanien an der Seeküsteauch in Sachsen, im Harz und in der Schweiz au stes'nigten Orten; und ist eine kaum einer Spannen langePflanze, welche aus ihrer Wurzel viele, sehr ästige,viereckige Stengel treibt, und sich als» stark auf demBoden herum ausbreitet. Ihre kurze, meistens zwey-theilige Blumrnstielchen bilden kleine »»ächte Doldenoder Büschelchen; dic Saamen sind in Betracht der übri-gen Pflanzt groß. Die Blatter stehen zu vier oberfünf.

Meunte 9.) Kleines Labkraut. Galium

2"' minutum.

Uns cr s. Mit lanzettförmigen, mit einer Spitze versehenen, sa«zeichen. genartiggejähuten »nd stachlichtcn, glatte» , ein«wartSgekrumten, zu acht stehenden Blattern; undzurückgeflogenen Früchten, Galium soliis octo-nis, lanceolatis , mucronatis, ferrate - aculea-tis , glabris, incurvis; fruttibus reflexis.LINN. Syst. veg. p. 126. Sp. pl. 154. Ga-lium foliis fenis cuneiformi-lanceolatis mucro-natis glabris. Hort. Ups. 28.

Diese Art ist in Rußland zu Hause; undhat eine perennirende Wurzel. Sie hat sehr viele Aehn-

lich-