Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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589. Gatt. Labkraut. Galium, 285

lichkeit mit dem Galium verum ; ist aber um eine Lab«Hand breit kürzer, und darnieder liegend. Ihr Sten- kraut»gel ist ganz glatt, und hat keinen rauhen Rand; ihreBlätter sind auf beyden Seiten ein wenig convcr, undam Rande nicht znrückgeboge». Die Blumen sind gelb,und haben sehr oft nur drey Staubfaden und eine drey«spaltigc Blumenkrone. Die Früchte sind fleischig undgroß; und bilden wegen ihren zurückgebogenen Stiel-chen runde Büschelchen.

io.) Kleinstes Labkraut. Galium pusillum. Schnee

Mit gleichlweiten, scharfzugescihtcn, borstigen Blattern,

die zu acht stehen, und einigermassen, wie Dach« Unters,ziegel über einander liegen; und zweythciligcnBlurnenstielchen, Galium foliis oclonis, hispidis,® 'linearibus, acuminatis, subimbricatis; pe-dunculis dichotomis. LINN. 8)'st. veg. p.

127 Sp. pl. i)4. Rubeola (axatilis. C,

BÄUH. pin. 334 prodr 145’. BURS. XIX.

17 Aparme minima s. Robia saxatilis minima.MAGN. Monsp. 291, Galium saxatile mini-mum , lupinum et pumilum. TOURNEF.inst. 115. GARID. Aix.202. GER. Frov. 226.

Diese Art wächst in der Provence auf denBergen ; und da sie oft kaum einen Zoll hoch ist, s»sieht sie fast nur einen Moos gleich. Sie hateine perennirende Wurzel; und treibt aus derselbenviele eckige, höchstens einen Finger lange Stengel, wet«che sich nur in einige wenige, wcchsclsweise stehendeZweige zertheilen. Dir Blatter stehen zu sechs bis achtum den Stengel herum in Mitteln, die so nahe bey«sammen sind, daß sie oft fast wie Dachziegel über ein«ander zu liegen scheinen ; sie sind klein, glrichbreit oderlanzenförmig-gleichbreit, spitzig, und, sowie der Sten«gcl über und über mit Borsten oder steifen Härchen bei-setzt. Die Blumen wachsen fast am Ende des Sten-gels , in einer dünnen Rispe, welche aus zweytheiligenBlumenflielchen besteht.

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n.) Wah-